Nächste Veranstaltung
in Düsseldorf,
Kick-Off Dialogreise
Nächste Veranstaltung
in Düsseldorf,
Kick-Off Dialogreise
Dialog braucht einen Platz:
16 Draisinen – eine für jedes Bundesland gehen auf Reise. Ca. 150 Veranstaltungen, ungezählte Dialoge.

Mehr erfahren
WDR: Querkopf bei "Wir in NRW"
Ulla Bundrock-Muhs beim WDR, verschaffen Sie sich einen persönlichen Eindruck vom querkopf:
Film ansehen
  • VERANSTALTUNGEN

    Draisine NRW 01 startet

    14. Juni 2021, Düsseldorf
    Kick-Off-Veranstaltung der Dialogreise | info + anmeldung
  • STUDIEN

    Vorteile der Kombination von Präsenz- und Distanzunterricht

    Die Kombination von Präsenz- und Distanzunterricht bietet Vorteile, unabhängig von der COVID-19-Situation. Ergebnisse einer Befragung von Schürlern der Gemeinschaftshauptschule Graf-Recke-Straße, Düsseldorf

    Weitere Informationen und die Studie selbst erhalten Sie auf Anfrage. 

    0179 213828

  • SEMINARE

    Lehrplan der Zukunft

    Im Rahmen einer "querkopf-Akademie", die einen visionären Freiraum schafft, treffen sich Schüler und Schülerinnen, um die Inhalte ihres eigenen Lehrplans zu schreiben.

    Zeitinvestition:   2-tägig
    Teilnehmerzahl:  max. 30 Personen

    Wie kann meine Stimme zählen

    Entwicklung von Partizipationsmöglichkeiten werden durch reale Entscheidungsprozesse visualisiert und Alternativen im Rahmen des visionären Freiraums dargestellt.



    Zeitinvestition:   2-tägig
    Teilnehmerzahl:  max. 40 Personen

    Utopie - Planspiel eines optimalen Staates

    Grundlage dieses Planspiels ist die Idee des bedeutenden politischen Philosophen John Rawls, in dem jede/r BürgerIn die Grundsätze selbst festlegt, nach denen die Gesellschaft und die zu tragenden Institutionen geleitet werden. Jede/r TeilnehmerIn ist mit allen Möglichkeiten eines Entscheidungsträgers ausgestattet. Es geht darum, einen gerechten Staatsentwurf mit Inhalt zu füllen.

    Zeitinvestition:  2-tägig
    Teilnehmerzahl: max. 30 Personen

    Utopie - Planspiel eines optimalen Unternehmens

    Im Rahmen einer "querkopf"-Akademie, die einen visionären Freiraum schafft, haben Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eines Unternehmens die Möglichkeit Ihr eigenes Unternehmen in allen Bereichen zu optimieren.

    Zeitinvestition:   2-tägig
    Teilnehmerzahl:  max. 30 Personen
  • VORTRÄGE

    querköpfe in unserer Gesellschaft! Was ist eigentlich "quer", bzw. wann ist eigentlich etwas "quer"?

    Leider wird das Anderssein heute regelrecht abtrainiert. Angst um den Arbeitsplatz fördert den Opportunismus. Die Konsequenz ist das Querköpfe sich nicht sichtbar machen, weil Gesellschaft keine klare Position im Umgang mit Ihnen bezieht.

    querköpfe in unserer Gesellschaft!
    Was ist eigentlich "quer", bzw. wann ist eigentlich etwas "quer"?

    Würden die Erwachsenen in unserer Gesellschaft mit der gleichen Überzeugung für die Demokratie und unser wohlüberlegtes Grundgesetz eintreten wie es die Extremisten jeglicher Couleur für ihre Weltanschauung tun, so müsste man sich keine Sorgen machen. Die Glaubwürdigkeit der Erwachsenen und ihre bewusst entschiedene Haltung sind alternativlos unverzichtbar!

    Und am Ende kommen Bauer und König in dieselbe Schachtel

    Ein Vortrag über Ethik und Unternehmerschaft
  • PROJEKTE

    Die Gesellschaftsgestalter – eine wirkungsvolle Initiative zur Entwicklung unserer Gesellschaft

    Jugendliche beteiligen, Dialog fördern und Ideen entwickeln.

    Lehrplan der Zukunf
    Die Schüler entwickeln ihr eigenes Curriculum, mit dem sie glauben, für ihre Zukunft gut ausgerüstet zu sein

    Dieses Projekt richtet sich an Jugendliche aller Bundesländer. Der daraus entstehende Film wird Grundlage sein für Diskussionen mit Entscheidungsträgern aus allen Bereichen, der den Gegenentwurf zum bestehenden Schulsystem vorstellt. Die Dokumentation hat die im Film vorgestellte Zukunftsvision der Jugendlichen von Gesellschaft zum Schwerpunkt.

    Schule und Partizipation im Sozialraum der Kommune

    Schule bietet als Mikrokosmos eine Basis für demokratisches Lernen deren adäquate kleinste reale politische Bühne die Kommune bildet. Hier können Jugendliche als Experten in ihrer Welt ihren eigenen Sozialraum gemeinwohlverantwortlich gestalten. Eine Durchlässigkeit und Vernetzung der 3 Säulen Schule, Offene Jugendarbeit und Kommunalpolitik bieten den präventiven Erfahrungsraum, in dem demokratische Werte vermittelt werden.

     

    Das Projekt richtet sich an Jugendliche, VertreterInnen der Schulen, der Ministerien für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Vertreter der Wirtschaft, KommunalpolitikerInnen, VertreterInnen der Offenen Jugendarbeit und der Verwaltung

    Paradigmenwechsel
    Vom Verlust der Glaubwürdigkeit der Erwachsenen - und wie sie wiedererlangt werden kann

    Das Wiederfinden von Vertrauen und Vorbildern, Wertevermittlung und Orientierungshilfe für Jugendliche ist dringend notwendig, um jeder Form von Extremismus Einhalt zu gebieten und die uns wichtigen demokratischen Werte an die nächste Generation weiterzugeben.

     

    Das Projekt soll am 20. und 21. November, dem Jahrestag der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention im Plenarsaal „Alter Bundestag“ in Bonn stattfinden, weil dieser geschichtsträchtige Ort bereits die Verbundenheit zu grundlegenden Werten unserer Bundesrepublik transportiert. Als Endprodukt wird eine Charta der Vereinbarungen, was Jugendliche von Erwachsenen einfordern als Print-Medium veröffentlicht.

Ulla Bundrock-Muhs

Expertin für Jugendangelegenheiten
& gesellschaftspolitische Entwicklung

 

- Parteilos

- Unabhängig

- International tätig - D-A-CH

 

Görgesheideweg 111

D-40670 Meerbusch

Tel: 02159 911984

Fax: 02159 911985

info@querkopf-akademie.de

 

 

Datenschutz | Impressum

querkopf-akademie | Denk-Zettel

Gesellschaft, Familie, Politik, Schule, Wirtschaft

Jugendarbeit macht Schule – FH-Campus Wien
Nur 20% der Kinder in Deutschland wollen die Ganztagsschule

Auf Einladung des Magistrats der Stadt Wien besuchte ich die interdisziplinäre Fachtagung „Jugendarbeit macht Schule“ in Wien. Veranstalter waren der Verein wienXtra in Kooperation mit dem Magistrat 13 der Stadt Wien.

Besonders beeindruckt haben mich die beiden Vorträge zweier deutscher Professoren „Ganztagsbildung und die Rolle der Jugendarbeit“ von Prof. Dr. Thomas Coelen und insbesondere der Vortrag „Sozialpädagogische Profilbildung der Schule als Brücke zur Jugendarbeit“ vonProf. Dr. Karl-Heinz Braun.

Prof. Dr. Karl-Heinz Braun von der Hochschule Magdeburg-Stendal beschäftigt sich mit Forschung im Sozialpädagogischen Raum in Zusammenhang mit Schule und gilt als Experte auf diesem Gebiet. In seinem Vortrag stellt er dar, dass lediglich 20 % der Kinder in Deutschland freiwillig eine Ganztagsschule besuchen würden. Im Umkehrschluss bedeutet das, wenn das Ganztagsschulmodell so wie es jetzt ist, weiter ausgebaut wird, dass 80 % aller Kinder in Deutschland in eine Einrichtung und einen Tagesablauf gesteckt würden, die sie nicht wollen. Auch bei den Eltern befürworten nach Prof. Dr. Braun nur 55 % die Ganztagsschule.

Bedeutet das, dass der größte Teil unserer Gesellschaft so nicht leben möchte?

Deutschland ist die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt. Bis 2060 wird Deutschland laut Ausblick der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) vom derzeitigen Platz 5 auf Platz 10 zurückfallen.

Die ökonomischen Bedingungen wie der Erhalt eines Lebensstandards und die Aufrechterhaltung des Wirtschaftswachstums werden über den Kindeswillen gestellt. Niedriglohnklassen ziehen nach sich, dass in Familien beide Elternteile einem Erwerb nachgehen müssen. Die Vollbeschäftigung von Eltern ist unerlässlich, um das Wirtschaftswachstum aufrecht zu erhalten oder zu steigern.

Welchen Preis sind wir bereit, für den „Tanz um das Goldene Kalb“ zu zahlen?

Ich sehe hier vor allem eine Frage: Wie kann Gesellschaft grundsätzlich anders laufen?
Es ist Zeit „visionäre Freiräume“ zu nutzen, um Bestehendes in Frage zu stellen und einen Gegenentwurf und neue Regeln, Werte und Haltung zu entwickeln.

Politik, Schule, Jugend, Wirtschaft

Internationale Jugendarbeit - Nach Österreich geschaut

Im Rahmen der internationalen Vernetzung von Jugendarbeit war ich im vergangenen auf einer dreitägigen Veranstaltung in Wien unterwegs. Es gab hier zahlreiche interessante Vorträge über Sozialraumanalyse und Präventionsprojekten zuhören. Besetzt war die Veranstaltung interdisziplinär mit Praktikern, Wissenschaftlern und Magistratsvertretern. Während der drei Tage sind nachhaltige Kontakte der Zusammenarbeit entstanden. FH-Prof. Mag. (FH) Dr. DSA Roland Fürst, Chefredakteur der Fachzeitschrift SIÖ - Zeitschrift für Soziale Arbeit, Bildung und Politik, bat mich, den Eröffnungartikel der ersten diesjährigen Ausgabe, einen Fachartikel über die Offene Jugendarbeit und Partizipation zu schreiben.


Interessierten Lesern steht der Fachartikel "Offene Jugenarbeit und Partizipation" von Ulla Bundrock-Muhs hier zur Verfügung.
Unternehmen, Politik, Demokratische Prozesse, Wirtschaft

Kann der Staatshaushalt nicht ganz anders verteilt werden?

Warum denkt eigentlich niemand darüber nach, ob und wie ein Kommunalhaushalt oder sogar der gesamte Staatshaushalt anders verteilt werden kann? Kann man nicht? Kann man doch!
Als ich selber noch als Pädagogin in der Schule tätig war, wollte ich für meine Theatergruppe Scheinwerfer kaufen. Ich hatte fantastische gebrauchte Scheinwerfer für nur 600.- € ausfindig gemacht. Im Schuletat gab es einen Topf für Anschaffungen von unter 800.- € und einen weiteren für über 800.- €. Das kuriose an der Situation war, dass ich letztlich gezwungen war, Scheinwerfer für 3.000.- € zu kaufen. Denn der Topf "unter 800.-€" war bereits leer.
Dieses Beispiel mag wie eine Ausnahme klingen. Im Kommunalhaushalt sieht es aber tatsächlich genau so aus. Würde man die zur Verfügung stehenden Gelder dann wenn man sie benötigt und in der Höhe die man braucht, nutzen können könnte man unglaublichen Mehrwert aus den Mitteln schöpfen.
Wer verteilt das Geld eigentlich und warum darf man dabei nicht denken? Oder besser gesagt: Warum darf man denn das nicht zu einem entsprechenden Zeitpunkt nur bedenken?
Und wer oder was verhindert das eigentlich?

Weil mich diese Dinge schon immer aufgeregt haben, habe ich ein Wirtschafts-Planspiel zu diesem Thema entwickelt. Das möchte ich gern mit Menschen, die bereit sind, einmal anders zu denken, spielen.
Hier stecken jede Menge Ressourcen, die viel in Wirtschaft und Politik bewegen könnten. Denn jede Zielgruppe, ob Unternehmer, Jugendliche, Denkmalschützer, Visionäre, altgediente Politiker (die spätestens heute wissen, wie es geht) oder Zahlenkünstler würden die Gelder völlig unterschiedlich verteilen und Gesellschaft und unsere gesamte Welt damit unterschiedlich beeinflussen.