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Jugendliche fühlen der Politik auf den Zahn
Live im YouTube Kanal der querkopf-akamie und in der Nikolausschule in Meerbusch-Osterath, Wienenweg 38 40670 Meerbusch

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Dialog braucht einen Platz:
16 Draisinen – eine für jedes Bundesland gehen auf Reise. Ca. 150 Veranstaltungen, ungezählte Dialoge.

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WDR: Querkopf bei "Wir in NRW"
Ulla Bundrock-Muhs beim WDR, verschaffen Sie sich einen persönlichen Eindruck vom querkopf:
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  • VERANSTALTUNGEN

    Podiumsdiskussion Bundestagskandidaten

    01. September 2021, Nikolausschule in Meerbusch-Osterath, Wienenweg 38 40670 Meerbusch
    Podiumsdiskussion der Bundestagskandidaten und Bundestagskandidatinnen | info + anmeldung

    Draisine NRW 01 startet

    14. Juni 2021, Düsseldorf
    Kick-Off-Veranstaltung der Dialogreise | info + anmeldung
  • STUDIEN

    Vorteile der Kombination von Präsenz- und Distanzunterricht

    Die Kombination von Präsenz- und Distanzunterricht bietet Vorteile, unabhängig von der COVID-19-Situation. Ergebnisse einer Befragung von Schürlern der Gemeinschaftshauptschule Graf-Recke-Straße, Düsseldorf

    Weitere Informationen und die Studie selbst erhalten Sie auf Anfrage. 

    0179 213828

  • SEMINARE

    Lehrplan der Zukunft

    Im Rahmen einer "querkopf-Akademie", die einen visionären Freiraum schafft, treffen sich Schüler und Schülerinnen, um die Inhalte ihres eigenen Lehrplans zu schreiben.

    Zeitinvestition:   2-tägig
    Teilnehmerzahl:  max. 30 Personen

    Wie kann meine Stimme zählen

    Entwicklung von Partizipationsmöglichkeiten werden durch reale Entscheidungsprozesse visualisiert und Alternativen im Rahmen des visionären Freiraums dargestellt.



    Zeitinvestition:   2-tägig
    Teilnehmerzahl:  max. 40 Personen

    Utopie - Planspiel eines optimalen Staates

    Grundlage dieses Planspiels ist die Idee des bedeutenden politischen Philosophen John Rawls, in dem jede/r BürgerIn die Grundsätze selbst festlegt, nach denen die Gesellschaft und die zu tragenden Institutionen geleitet werden. Jede/r TeilnehmerIn ist mit allen Möglichkeiten eines Entscheidungsträgers ausgestattet. Es geht darum, einen gerechten Staatsentwurf mit Inhalt zu füllen.

    Zeitinvestition:  2-tägig
    Teilnehmerzahl: max. 30 Personen

    Utopie - Planspiel eines optimalen Unternehmens

    Im Rahmen einer "querkopf"-Akademie, die einen visionären Freiraum schafft, haben Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eines Unternehmens die Möglichkeit Ihr eigenes Unternehmen in allen Bereichen zu optimieren.

    Zeitinvestition:   2-tägig
    Teilnehmerzahl:  max. 30 Personen
  • VORTRÄGE

    querköpfe in unserer Gesellschaft! Was ist eigentlich "quer", bzw. wann ist eigentlich etwas "quer"?

    Leider wird das Anderssein heute regelrecht abtrainiert. Angst um den Arbeitsplatz fördert den Opportunismus. Die Konsequenz ist das Querköpfe sich nicht sichtbar machen, weil Gesellschaft keine klare Position im Umgang mit Ihnen bezieht.

    querköpfe in unserer Gesellschaft!
    Was ist eigentlich "quer", bzw. wann ist eigentlich etwas "quer"?

    Würden die Erwachsenen in unserer Gesellschaft mit der gleichen Überzeugung für die Demokratie und unser wohlüberlegtes Grundgesetz eintreten wie es die Extremisten jeglicher Couleur für ihre Weltanschauung tun, so müsste man sich keine Sorgen machen. Die Glaubwürdigkeit der Erwachsenen und ihre bewusst entschiedene Haltung sind alternativlos unverzichtbar!

    Und am Ende kommen Bauer und König in dieselbe Schachtel

    Ein Vortrag über Ethik und Unternehmerschaft
  • PROJEKTE

    Die Gesellschaftsgestalter – eine wirkungsvolle Initiative zur Entwicklung unserer Gesellschaft

    Jugendliche beteiligen, Dialog fördern und Ideen entwickeln.

    Lehrplan der Zukunf
    Die Schüler entwickeln ihr eigenes Curriculum, mit dem sie glauben, für ihre Zukunft gut ausgerüstet zu sein

    Dieses Projekt richtet sich an Jugendliche aller Bundesländer. Der daraus entstehende Film wird Grundlage sein für Diskussionen mit Entscheidungsträgern aus allen Bereichen, der den Gegenentwurf zum bestehenden Schulsystem vorstellt. Die Dokumentation hat die im Film vorgestellte Zukunftsvision der Jugendlichen von Gesellschaft zum Schwerpunkt.

    Schule und Partizipation im Sozialraum der Kommune

    Schule bietet als Mikrokosmos eine Basis für demokratisches Lernen deren adäquate kleinste reale politische Bühne die Kommune bildet. Hier können Jugendliche als Experten in ihrer Welt ihren eigenen Sozialraum gemeinwohlverantwortlich gestalten. Eine Durchlässigkeit und Vernetzung der 3 Säulen Schule, Offene Jugendarbeit und Kommunalpolitik bieten den präventiven Erfahrungsraum, in dem demokratische Werte vermittelt werden.

     

    Das Projekt richtet sich an Jugendliche, VertreterInnen der Schulen, der Ministerien für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Vertreter der Wirtschaft, KommunalpolitikerInnen, VertreterInnen der Offenen Jugendarbeit und der Verwaltung

    Paradigmenwechsel
    Vom Verlust der Glaubwürdigkeit der Erwachsenen - und wie sie wiedererlangt werden kann

    Das Wiederfinden von Vertrauen und Vorbildern, Wertevermittlung und Orientierungshilfe für Jugendliche ist dringend notwendig, um jeder Form von Extremismus Einhalt zu gebieten und die uns wichtigen demokratischen Werte an die nächste Generation weiterzugeben.

     

    Das Projekt soll am 20. und 21. November, dem Jahrestag der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention im Plenarsaal „Alter Bundestag“ in Bonn stattfinden, weil dieser geschichtsträchtige Ort bereits die Verbundenheit zu grundlegenden Werten unserer Bundesrepublik transportiert. Als Endprodukt wird eine Charta der Vereinbarungen, was Jugendliche von Erwachsenen einfordern als Print-Medium veröffentlicht.

Ulla Bundrock-Muhs

Expertin für Jugendangelegenheiten
& gesellschaftspolitische Entwicklung

 

- Parteilos

- Unabhängig

- International tätig - D-A-CH

 

Görgesheideweg 111

D-40670 Meerbusch

Tel: 02159 911984

Fax: 02159 911985

info@querkopf-akademie.de

 

 

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Unternehmen, Politik, Demokratische Prozesse, Wirtschaft

Kann der Staatshaushalt nicht ganz anders verteilt werden?

Warum denkt eigentlich niemand darüber nach, ob und wie ein Kommunalhaushalt oder sogar der gesamte Staatshaushalt anders verteilt werden kann? Kann man nicht? Kann man doch!
Als ich selber noch als Pädagogin in der Schule tätig war, wollte ich für meine Theatergruppe Scheinwerfer kaufen. Ich hatte fantastische gebrauchte Scheinwerfer für nur 600.- € ausfindig gemacht. Im Schuletat gab es einen Topf für Anschaffungen von unter 800.- € und einen weiteren für über 800.- €. Das kuriose an der Situation war, dass ich letztlich gezwungen war, Scheinwerfer für 3.000.- € zu kaufen. Denn der Topf "unter 800.-€" war bereits leer.
Dieses Beispiel mag wie eine Ausnahme klingen. Im Kommunalhaushalt sieht es aber tatsächlich genau so aus. Würde man die zur Verfügung stehenden Gelder dann wenn man sie benötigt und in der Höhe die man braucht, nutzen können könnte man unglaublichen Mehrwert aus den Mitteln schöpfen.
Wer verteilt das Geld eigentlich und warum darf man dabei nicht denken? Oder besser gesagt: Warum darf man denn das nicht zu einem entsprechenden Zeitpunkt nur bedenken?
Und wer oder was verhindert das eigentlich?

Weil mich diese Dinge schon immer aufgeregt haben, habe ich ein Wirtschafts-Planspiel zu diesem Thema entwickelt. Das möchte ich gern mit Menschen, die bereit sind, einmal anders zu denken, spielen.
Hier stecken jede Menge Ressourcen, die viel in Wirtschaft und Politik bewegen könnten. Denn jede Zielgruppe, ob Unternehmer, Jugendliche, Denkmalschützer, Visionäre, altgediente Politiker (die spätestens heute wissen, wie es geht) oder Zahlenkünstler würden die Gelder völlig unterschiedlich verteilen und Gesellschaft und unsere gesamte Welt damit unterschiedlich beeinflussen.
Gesellschaft, Unternehmen, Politik, Schule, Inklusion

Wer inkludiert wen, warum und wie lange?
Und was macht dabei die Wirtschaft?

Inklusion ist vom Ansatz durchaus ein erstrebenswerter Gedanke und die Tatsache, dass es überhaupt dieser Begrifflichkeit bedarf, zeigt schon, wie sehr wir von einem selbstverständlichen Nebeneinander entfernt sind. Deutschland ratifiziert 2009 die UN Behindertenrechtskonvention und verpflichtet sich damit u.a. zum Umbau eines Schulsystems, das allen die Teilhabe an Bildung gleichermaßen zukommen lässt.

Ungeachtet dessen sei aber einmal die Frage erlaubt, warum sich Deutschland dazu entschieden hatte, Förderschulen für ganz unterschiedliche Bereiche einzurichten?

Ganz sicher nicht, um auszugrenzen, sondern ganz sicher um bestmöglichst zu fördern, damit eine Inklusion in die Gesellschaft stattfinden kann. Denn was bedeutet Inklusion heute: Förderschüler-und schülerinnen werden in Regelschulen übergehen, das heißt sie werden inkludiert, Förderschulen werden geschlossen, sind von außen von der Gesellschaft nicht mehr identifizierbar. Was ist mit den Schülern und Schülerinnen, die an einer Regelschule nicht zurechtkommen, die den dort ausgewiesenen Status durch Binnendifferenzierungen nicht aushalten, die den Umgang der Klasse mit ihrem Sonderstatus nicht haben wollen, die auf Lehrer und Lehrerinnen treffen, die im Umgang mit dieser "Schülerklientel" "Anpassungsschwierigkeiten" haben, die mit 800 Schüler und Schülerinnen auf dem Pausenhof mehr Probleme haben als mit 100, und was wird aus diesen Schülern und Schülerinnen, wenn sie aus der Schule kommen. Emotionale und soziale Kompetenz zu entwickeln ist ebenso wie die Überwindung von Lernschwierigkeiten und Entfaltung von Persönlichkeit unter besonderen Bedingungen in überschaubareren und spezifisch durchstrukturierten Rahmenbedingungen möglich.

Ist unsere Gesellschaft inklusionsfähig? Es gilt nicht nur die zu inkludieren die eine körperliche Beeinträchtigung erlitten haben, sondern eben auch jene, die mit dem Lernen insgesamt kämpfen oder im emotionalen und sozialen Bereich besonderer Förderung bedürfen.

Wird die Gesellschaft diese jungen Menschen ins Arbeitsleben und das gesellschaftliche Leben aufnehmen oder werden sie aus einer Illusion erwachen und einen harten Aufprall erleben.

Die Bemühung der NRW-Landesregierung die Inklusion in Etappen einer beharrlichen Bergwanderung- so lautet der Vergleich der Ministerin- einzuteilen, ist ein begrüßenswerter Ansatz, dennoch sollte sich auch die Wirtschaft auf den Weg machen, Etappen der Inklusion in ihren Business-Plan unter dem Stichwort "Gesellschaftspolitische Gesamtverantwortung" aufzunehmen.

Gesellschaft, Ruhestand, Armut, Unternehmen, Familie, Politik, Schule, Väter, Mütter, Kiga

Was will die querkopf-akadmie?
Die querkopf-akademie bietet themengebundene "frei-Räume" für visionäre Entwicklung, Kopfabenteuer und Denk-Events

Meist sind es die Bremsen in unserem Kopf, die entscheidende Schritte, Fortschritte und neue Ordnung verhindern, Bremsen, die wir aufgrund unserer Erziehung, der eigenen Kulturen, archaischer Traditionen und der Kalkulation auf Erfolg und Machbarkeit internalisiert haben.
Visionen in allen Bereichen machbar, lebbar und erlebbar machen ist die zentrale Aufgabenstellung der querkopf-akademie.

Zielsetzung:
  • Übergeordnete visionäre Perspektiventwicklung
  • Entwicklung gesellschaftlich relevanter Visionen
  • Gesellschaftpolitische Entwicklung
  • Einbindung junger Menschen in die Gesellschaft
  • Motivation und aktives Handeln auf kommunalpolitischer Ebene
  • Visionäre Unternehmensentwicklung
  • Überwindung von Dilemmata
  • Denken als eigene, grenzenlose und unabhängige Qualität erfahren
Gesellschaft, Unternehmen, Politik, Demokratische Prozesse, Jugend

Ulla Bundrock-Muhs als geladene Expertin in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages

Am 18. Oktober 2012 war Ulla Bundrock-Muhs als Expertin in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages zum Thema "Beteiligung von Kindern an demokratischen Prozessen". Hier stellen wir die Pressemitteilung des Deutschen Bundestages zur Verfügung. Hier stellen wir die Pressemitteilung des Deutschen Bundestages zur Verfügung.


Mehr Beteiligung von Kindern auf kommunaler Ebene

Kinderkommission - 18.10.2012
Berlin: (hib/ldi) Bei der Frage nach Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen gehe es auch um die Frage der Zukunft unserer Demokratie. Das ist das Ergebnis eines nichtöffentlichen Expertengesprächs der Kinderkommission am Mittwochnachmittag. Denn Demokratie müsse erlernt werden, sagte Ulla Bundrock-Muhs vom Bundesverband Anwalt des Kindes. „Diese zu leben und weiterzugeben macht Mühe und erfordert Aufmerksamkeit“, sagte die Sachverständige und forderte vor allem eine stärkere Vernetzung zwischen Schulen und Kommunen. Jugendliche könnten hier ein Rederecht bekommen und in kommunalpolitischen Entscheidungen wie Sachverständige gehört werden, schlug Bundrock-Muhs vor. „Wichtig ist aber, dass dieses Engagement eine Wirkung hat“, so die Expertin. Denn ohne entsprechenden Effekt gehe die Bereitschaft der Jugendlichen schnell wieder zurück.

Auch im Bereich Jugendhilfe müsse die Teilhabe in örtlicher Ebene verankert werden, erklärte Ursula Fritschle vom Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe. Deshalb regte sie an, Ombuds- und Beratungsstellen für Jugendliche einzurichten. Diese sollen speziell für Jugendliche sein, die von Jugendhilfe betroffen sind. „Diese Gruppe von Betroffenen steht oft in einem Ohnmachtsverhältnis zu anderen Hilfestellen.“

Dominik Bär, Deutsches Kinderhilfswerk, sieht Kinderrechte als Bürgerrechte. „Bisher werden sie eher als lästiges Anhängsel gesehen. Sie sind aber ein zentraler Wert in unserer Gesellschaft.“ Er forderte transparente und informative Beteiligungsverfahren für Heranwachsende und ein stärkeres Mitspracherecht auch in der Politik. Ulla Bundrock-Muhs machte deutlich, dass es aus ihrer Sicht bereits viele gute Gesetze gebe, aber Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auch immer eine Frage der Haltung der Erwachsenen sei.