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„Der optimale Kommunalhaushalt“
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Die Zeit in unserer Hand

Ein philosophisches "Denk-mal"?!

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WDR: Querkopf bei "Wir in NRW"
Ulla Bundrock-Muhs beim WDR, verschaffen Sie sich einen persönlichen Eindruck vom querkopf:
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  • VERANSTALTUNGEN

    Einladung zum Planspiel – „Der optimale Kommunalhaushalt“

    20. März 2015, Kreismuseum Zons - Kaminzimmer
    Planspiel – „Der optimale Kommunalhaushalt“ | info + anmeldung

    Philosophischer Salon

    08. Mai 2014, Meerbusch
    Pressefreiheit einmal anders - Philosophisches Zeitunglesen | info + anmeldung

    Philosophischer Salon

    23. August 2015, Meerbusch
    Die Zeit in unserer Hand | info + anmeldung

    Veranstaltung Weltfrauentag

    08. März 2013, Meerbusch
    Schmutzige Wäsche waschen! | info + anmeldung
  • STUDIEN

    Wie effektiv muss die Intervention in der Kinder- und Jugendhilfe sein, was muss sie und was darf sie kosten, um sich volkswirtschaftlich zu rechnen?

    In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Interventionsmöglichkeiten per Gericht oder Jugendamt, wenn Familien mit Kindern sich trennen und strittige Eltern zurückbleiben, wenn es zum Kontaktabbruch in der Eltern-Kind-Beziehung kommt, wenn Verfahrensbeistand oder Umgangspflegschaften eingesetzt werden müssen.

    Auswirkung struktureller Gewalt auf Kinder und Jugendliche- Auch wenns alle gut meinen.

    Massives Ansteigen der  "brenzligen Situationen" für Kinder und Jugendliche in unserem Land aufgrund schwieriger Familienverhältnisse, Trennung, Kontaktabbruch, Missbrauch und Gewalterfahrung , Mobbing-Strukturen, haben den Arbeitsanfall für Ämter, Behörden, Gerichte, Gutachter und Sozialarbeiter dramatisch ansteigen lassen.
  • SEMINARE

    Utopie - Planspiel eines optimalen Unternehmens

    Im Rahmen einer "querkopf"-Akademie, die einen visionären Freiraum schafft, haben Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eines Unternehmens die Möglichkeit Ihr eigenes Unternehmen in allen Bereichen zu optimieren.

    Zeitinvestition:   2-tägig
    Teilnehmerzahl:  max. 30 Personen

    Lehrplan der Zukunft

    Im Rahmen einer "querkopf-Akademie", die einen visionären Freiraum schafft, treffen sich Schüler und Schülerinnen, um die Inhalte ihres eigenen Lehrplans zu schreiben.

    Zeitinvestition:   2-tägig
    Teilnehmerzahl:  max. 30 Personen
  • VORTRÄGE

    Und am Ende kommen Bauer und König in dieselbe Schachtel

    Ein Vortrag über Ethik und Unternehmerschaft

    Braucht man einen Vater?
    Vom Stellenwert des Vaters nach der Trennung

    Es gibt nur eine Situation in der Gesellschaft, wo plötzlich der Verlust eines Elternteils tatsächlich als Katastrophe zur Kenntnis genommen wird. Diese Situation ist wenn plötzlich jemand stirbt.

    querköpfe in unserer Gesellschaft!
    Was ist eigentlich "quer", bzw. wann ist eigentlich etwas "quer"?

    Leider wird das Anderssein heute regelrecht abtrainiert. Angst um den Arbeitsplatz fördert den Opportunismus. Die Konsequenz ist das Querköpfe sich nicht sichtbar machen, weil Gesellschaft keine klare Position im Umgang mit Ihnen bezieht.
  • PROJEKTE

    Wie effektiv muss die Intervention in der Kinder- und Jugendhilfe sein, was muss sie und was darf sie kosten, um sich volkswirtschaftlich zu rechnen?

    In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Interventionsmöglichkeiten per Gericht oder Jugendamt, wenn Familien mit Kindern sich trennen und strittige Eltern zurückbleiben, wenn es zum Kontaktabbruch in der Eltern-Kind-Beziehung kommt, wenn Verfahrensbeistand oder Umgangspflegschaften eingesetzt werden müssen.

    Idee für „Fun Factory“ im Bacher-Gebäude

    Die Aufgabe lautete: Attraktive Freizeitangebote für Meerbuscher Jugendliche schaffen. Die mögliche Lösung soll sein: eine Kombination aus gemeinnütziger und gewerblicher Nutzung im alten Bacher-Gebäude an der Krefelder Straße in Osterath. Die Neun- und Zehntklässler der Arbeitsgemeinschaft Politik der Realschule in Osterath hatten aus diesem Grund die Fachhochschule (FH) Düsseldorf um die Erstellung eines entsprechenden Konzeptes gebeten.

Ulla Bundrock-Muhs

Expertin für Jugendangelegenheiten
& gesellschaftspolitische Entwicklung

 

- Parteilos

- Unabhängig

- International tätig - D-A-CH

 

Görgesheideweg 111

D-40670 Meerbusch

Tel: 021 59 / 911 984

Fax: 021 59 / 911 985

info@querkopf-akademie.de

 

querkopf akademie
visionäre frei räume

BLOG | Denk-Zettel

Gesellschaft, Politik, Demokratische Prozesse, Jugend, Partizipation

Projekt Demokratie lernen, leben, lieben

Der Skatepark Meerbusch ist ein Projekt, in dem die Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Vordergrund steht. In dem folgenden Video wird das Projekt vorgestellt.


Gesellschaft, Familie, Politik, Schule, Jugend, Partizipation

Vom Verlust der Glaubwürdigkeit der Erwachsenen und dem daraus resultierenden wackelnden Fundament der Demokratie

Im Rahmen des Schwerpunkts "Partizipation" der Konrad-Adenauer-Stiftung konnte ich Ende September zwei Seminarbeiträge liefern.

Die Glaubwürdigkeit der Erwachsenen, genauer gesagt, der Verlust der Glaubwürdigkeit beschäftigt mich seit Jahrzehnten. "Ein Mann, ein Wort", das "Ehrenwort", die mündliche Vereinbarung, die Orientierung durch Verlässlichkeit in der Absprache, all das hat seine Bedeutung verloren, wird hingenommen als Kavaliersdelikt, runtergespielt in der Bedeutung und überhaupt nicht gesehen im Gesamtzusammenhang unserer gesellschaftlichen Entwicklung. "Du sollst nicht lügen" heißt das 9. Gebot und ich musste nachschauen, welches es denn überhaupt war, obwohl ich ganz sicher Bibelfestigkeit nachweisen kann. 


  • Wer regt sich auf, wenn Wahlversprechen gebrochen werden? Aussagen, auf die wir unser demokratisches Wahlverhalten begründet haben!?

  • Wer ruft Lehrer zur Ordnung, wenn sie das, was sie sagen, gar nicht einhalte? Wenn sie als Erwachsene in einem Mikrokosmos unserer Gesellschaft nicht für die Einhaltung oder gar Durchsetzung der im Schulprogramm demokratisch verankerten Werte sorgen?

  • Wer regt sich auf, dass Kindern und Jugendlichen als Experten in ihrer eigenen Welt niemand in familiengerichtlichen Zusammenhängen glaubt, sondern beständig neue "Fachleute" ihre Äußerungen überprüfen?

Fragen, auf die die Antwort in unmittelbarem Bezug steht zu der Antwort, warum Engagement so permanent nachlässt. Aus meiner Sicht kann nur echte Partizipation durch An- und Einbindung unserer Jugend dazu führen, dass sie wieder Teil unserer Gesellschaft werden kann.
Gemeint ist, Teil unserer Gesellschaft nicht als Teil der erwerbstätigen Bevölkerung, die den Wohlstand unseres Landes stabilisieren soll, sondern als die nächste Generation, die den Wert einer demokratischen Gesellschaft intellektuell und emotional erfahren hat und dafür sorgt, dass dies in Zukunft Bestand hat für uns alle.

Seminar Thema Partizipation - Konrad-Adenauer-Stiftung - September 2014

Die Gesellschaft, in meinem Vortrag symbolisiert durch die Schachfiguren, die längst "das Brett" verlassen haben, verdeutlichen, wie wir auf dem Weg ins "Schachmatt" sind.

Die Gesellschaft, in meinem Vortrag symbolisiert durch die Schachfiguren, die längst \"das Brett\" verlassen haben, verdeutlichen, wie wir auf dem Weg ins \"Schachmatt\" sind.


Teilnehmer/Innen der Seminartage berichteten hoch engagiert und hochmotiviert von ihren Projekten, von ihrem Echtzeitdialog mit unser aller Jugend. Und sie berichteten von der Ausbremsung durch Strukturen, die dazu führen, dass authentische Begegnung nicht mehr stattfinden kann. Zugunsten des Erhaltens der Strukturen und unter Berücksichtigung pekuniärer Abhängigkeiten, sind die Notwendigkeit und sogar die Aufforderung zu  kleinen unwahren oder halbwahren Mogeleien an der Tagesordnung.

Kinder und Jugendliche hören immer zu, sie treten unverdorben ein für die grundlegenden archaischen Werte des Miteinander Lebens.

Würden die Erwachsenen in unserer Gesellschaft mit der gleichen Überzeugung für die Demokratie und unser wohlüberlegtes Grundgesetz eintreten wie es die Extremisten jeglicher Couleur tun, so müsste man sich keine Sorgen machen. Die Glaubwürdigkeit der Erwachsenen und ihre bewusst entschiedene Haltung sind alternativlos unverzichtbar!

Gesellschaft, Familie, Politik, Schule, Wirtschaft

Jugendarbeit macht Schule – FH-Campus Wien
Nur 20% der Kinder in Deutschland wollen die Ganztagsschule

Auf Einladung des Magistrats der Stadt Wien besuchte ich die interdisziplinäre Fachtagung „Jugendarbeit macht Schule“ in Wien. Veranstalter waren der Verein wienXtra in Kooperation mit dem Magistrat 13 der Stadt Wien.

Besonders beeindruckt haben mich die beiden Vorträge zweier deutscher Professoren „Ganztagsbildung und die Rolle der Jugendarbeit“ von Prof. Dr. Thomas Coelen und insbesondere der Vortrag „Sozialpädagogische Profilbildung der Schule als Brücke zur Jugendarbeit“ vonProf. Dr. Karl-Heinz Braun.

Prof. Dr. Karl-Heinz Braun von der Hochschule Magdeburg-Stendal beschäftigt sich mit Forschung im Sozialpädagogischen Raum in Zusammenhang mit Schule und gilt als Experte auf diesem Gebiet. In seinem Vortrag stellt er dar, dass lediglich 20 % der Kinder in Deutschland freiwillig eine Ganztagsschule besuchen würden. Im Umkehrschluss bedeutet das, wenn das Ganztagsschulmodell so wie es jetzt ist, weiter ausgebaut wird, dass 80 % aller Kinder in Deutschland in eine Einrichtung und einen Tagesablauf gesteckt würden, die sie nicht wollen. Auch bei den Eltern befürworten nach Prof. Dr. Braun nur 55 % die Ganztagsschule.

Bedeutet das, dass der größte Teil unserer Gesellschaft so nicht leben möchte?

Deutschland ist die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt. Bis 2060 wird Deutschland laut Ausblick der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) vom derzeitigen Platz 5 auf Platz 10 zurückfallen.

Die ökonomischen Bedingungen wie der Erhalt eines Lebensstandards und die Aufrechterhaltung des Wirtschaftswachstums werden über den Kindeswillen gestellt. Niedriglohnklassen ziehen nach sich, dass in Familien beide Elternteile einem Erwerb nachgehen müssen. Die Vollbeschäftigung von Eltern ist unerlässlich, um das Wirtschaftswachstum aufrecht zu erhalten oder zu steigern.

Welchen Preis sind wir bereit, für den „Tanz um das Goldene Kalb“ zu zahlen?

Ich sehe hier vor allem eine Frage: Wie kann Gesellschaft grundsätzlich anders laufen?
Es ist Zeit „visionäre Freiräume“ zu nutzen, um Bestehendes in Frage zu stellen und einen Gegenentwurf und neue Regeln, Werte und Haltung zu entwickeln.

Politik, Schule, Jugend, Wirtschaft

Internationale Jugendarbeit - Nach Österreich geschaut

Im Rahmen der internationalen Vernetzung von Jugendarbeit war ich im vergangenen auf einer dreitägigen Veranstaltung in Wien unterwegs. Es gab hier zahlreiche interessante Vorträge über Sozialraumanalyse und Präventionsprojekten zuhören. Besetzt war die Veranstaltung interdisziplinär mit Praktikern, Wissenschaftlern und Magistratsvertretern. Während der drei Tage sind nachhaltige Kontakte der Zusammenarbeit entstanden. FH-Prof. Mag. (FH) Dr. DSA Roland Fürst, Chefredakteur der Fachzeitschrift SIÖ - Zeitschrift für Soziale Arbeit, Bildung und Politik, bat mich, den Eröffnungartikel der ersten diesjährigen Ausgabe, einen Fachartikel über die Offene Jugendarbeit und Partizipation zu schreiben.


Interessierten Lesern steht der Fachartikel "Offene Jugenarbeit und Partizipation" von Ulla Bundrock-Muhs hier zur Verfügung.
Unternehmen, Politik, Demokratische Prozesse, Wirtschaft

Kann der Staatshaushalt nicht ganz anders verteilt werden?

Warum denkt eigentlich niemand darüber nach, ob und wie ein Kommunalhaushalt oder sogar der gesamte Staatshaushalt anders verteilt werden kann? Kann man nicht? Kann man doch!
Als ich selber noch als Pädagogin in der Schule tätig war, wollte ich für meine Theatergruppe Scheinwerfer kaufen. Ich hatte fantastische gebrauchte Scheinwerfer für nur 600.- € ausfindig gemacht. Im Schuletat gab es einen Topf für Anschaffungen von unter 800.- € und einen weiteren für über 800.- €. Das kuriose an der Situation war, dass ich letztlich gezwungen war, Scheinwerfer für 3.000.- € zu kaufen. Denn der Topf "unter 800.-€" war bereits leer.
Dieses Beispiel mag wie eine Ausnahme klingen. Im Kommunalhaushalt sieht es aber tatsächlich genau so aus. Würde man die zur Verfügung stehenden Gelder dann wenn man sie benötigt und in der Höhe die man braucht, nutzen können könnte man unglaublichen Mehrwert aus den Mitteln schöpfen.
Wer verteilt das Geld eigentlich und warum darf man dabei nicht denken? Oder besser gesagt: Warum darf man denn das nicht zu einem entsprechenden Zeitpunkt nur bedenken?
Und wer oder was verhindert das eigentlich?

Weil mich diese Dinge schon immer aufgeregt haben, habe ich ein Wirtschafts-Planspiel zu diesem Thema entwickelt. Das möchte ich gern mit Menschen, die bereit sind, einmal anders zu denken, spielen.
Hier stecken jede Menge Ressourcen, die viel in Wirtschaft und Politik bewegen könnten. Denn jede Zielgruppe, ob Unternehmer, Jugendliche, Denkmalschützer, Visionäre, altgediente Politiker (die spätestens heute wissen, wie es geht) oder Zahlenkünstler würden die Gelder völlig unterschiedlich verteilen und Gesellschaft und unsere gesamte Welt damit unterschiedlich beeinflussen.
Gesellschaft, Politik, Schule, Jugend

Wie passt unsere abgekoppelte Jugend mit der künftigen Führung Europas zusammen?

Interessiert an der künftigen Führung Europas folgte ich der Einladung zur Veranstaltung des Frankfurter Zukunftrats "Get2Gather". Mein Arbeitsschwerpunkt ist eindeutig nicht die Elite der europäischen Jugend, sondern die Integration der abgekoppelten und perspektivlosen Jugendlichen in unserer Gesellschaft. Nach meinem Empfinden wird diese "Lost Generation" von vielen aktiven gesellschaftspolitischen Entscheidungsträgern nur verwaltet, anstatt die Potentiale dieser Menschen zu entwickeln und sinnstiftend für sie selber und die Gesellschaft zu fördern. Hier ruhen Rohstoffe, die nicht genutzt, sondern "outgesourct" werden.
Mir stellt sich die Frage, wie die "elitäre" Jugend Europas, die hier wirklich gut vernetzt und gefördert wird, die andere Seite der jugendlichen Gesellschaft begegnen würden, wenn sie sie denn mal träfen.

Ich würde gern durch die Aufstellung eines "Lehrplan der Zukunft" die Erwartungen der Abgekoppelten an Schule, Bildung und Gesellschaft wahrnehmbar machen. Meine Überzeugung ist, dass ALLE Kinder und Jugendlichen lernen wollen. Denn jede Stunde, die in der Schule unterrichtet wird, muss eine Zukunftsbedeutung haben. Nur dann macht Lernen Sinn. Ich halte die Jugend für die absoluten Experten ihrer eigenen Welt. Der gesellschaftliche Nutzen, der Rohstoff der in diesen zukünftigen Erwachsenen ruht, ist ein wertvoller Schatz, den es zu erschließen gilt.
Gesellschaft, Politik, Wirtschaft

Zu Gast beim Frankfurter Zunkuftsrat

Neugierig und gespannt folgte ich, der für mich völlig überraschenden Einladung des Frankfurter Zukunftrats, zum Kuratoriumsempfang auf die Mainau. Gastgeber war Björn Graf Bernadotte.
Ich traf dort Menschen, die mir in meinem alltäglichen beruflichen Umfeld  nicht begegnet wären. Menschen aus Wirtschaft, Philosophie, Wissenschaft, Politik und den Medien. Besonderen Input fand ich in einer hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema "Konsum und Macht". Besonders der philosophische Ansatz durch den jüngsten Philosophieprofessor Prof. Dr. Markus Gabriel, bestärkt mich in meinem Hinterfragen und Auf-den-Prüfstand-stellen.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit des Austausches und für mich des Netzwerkens. Ich bin überzeugt, dass sich hier neue Wege eröffnen, die mich mit der querkopf-akademie auch in internationale Gewässer führen.
Gesellschaft, Unternehmen, Politik, Schule, Inklusion

Wer inkludiert wen, warum und wie lange?
Und was macht dabei die Wirtschaft?

Inklusion ist vom Ansatz durchaus ein erstrebenswerter Gedanke und die Tatsache, dass es überhaupt dieser Begrifflichkeit bedarf, zeigt schon, wie sehr wir von einem selbstverständlichen Nebeneinander entfernt sind. Deutschland ratifiziert 2009 die UN Behindertenrechtskonvention und verpflichtet sich damit u.a. zum Umbau eines Schulsystems, das allen die Teilhabe an Bildung gleichermaßen zukommen lässt.

Ungeachtet dessen sei aber einmal die Frage erlaubt, warum sich Deutschland dazu entschieden hatte, Förderschulen für ganz unterschiedliche Bereiche einzurichten?

Ganz sicher nicht, um auszugrenzen, sondern ganz sicher um bestmöglichst zu fördern, damit eine Inklusion in die Gesellschaft stattfinden kann. Denn was bedeutet Inklusion heute: Förderschüler-und schülerinnen werden in Regelschulen übergehen, das heißt sie werden inkludiert, Förderschulen werden geschlossen, sind von außen von der Gesellschaft nicht mehr identifizierbar. Was ist mit den Schülern und Schülerinnen, die an einer Regelschule nicht zurechtkommen, die den dort ausgewiesenen Status durch Binnendifferenzierungen nicht aushalten, die den Umgang der Klasse mit ihrem Sonderstatus nicht haben wollen, die auf Lehrer und Lehrerinnen treffen, die im Umgang mit dieser "Schülerklientel" "Anpassungsschwierigkeiten" haben, die mit 800 Schüler und Schülerinnen auf dem Pausenhof mehr Probleme haben als mit 100, und was wird aus diesen Schülern und Schülerinnen, wenn sie aus der Schule kommen. Emotionale und soziale Kompetenz zu entwickeln ist ebenso wie die Überwindung von Lernschwierigkeiten und Entfaltung von Persönlichkeit unter besonderen Bedingungen in überschaubareren und spezifisch durchstrukturierten Rahmenbedingungen möglich.

Ist unsere Gesellschaft inklusionsfähig? Es gilt nicht nur die zu inkludieren die eine körperliche Beeinträchtigung erlitten haben, sondern eben auch jene, die mit dem Lernen insgesamt kämpfen oder im emotionalen und sozialen Bereich besonderer Förderung bedürfen.

Wird die Gesellschaft diese jungen Menschen ins Arbeitsleben und das gesellschaftliche Leben aufnehmen oder werden sie aus einer Illusion erwachen und einen harten Aufprall erleben.

Die Bemühung der NRW-Landesregierung die Inklusion in Etappen einer beharrlichen Bergwanderung- so lautet der Vergleich der Ministerin- einzuteilen, ist ein begrüßenswerter Ansatz, dennoch sollte sich auch die Wirtschaft auf den Weg machen, Etappen der Inklusion in ihren Business-Plan unter dem Stichwort "Gesellschaftspolitische Gesamtverantwortung" aufzunehmen.

Gesellschaft, Familie, Politik, Schule, Väter, Mütter, Jugend

Rezension zum neu erschienen Buch von Wilfrid von Boch-Gahlau

Ulla Bundrock-Muhs rezensiert auf Wunsch des Autors Wilfrid von Boch-Gahlau sein neu erschienenes Buch zum Thema PAS:

"Parental Alienation und Parential Alienation Syndrome / Disorder
Eine ernst zu nehmende Form von psychischer Kindesmisshandlung
"
(VWB-Verlag 2012 - ISBN 978-3-86135-178-8 )


Wilfrid von Boch-Gahlau gelingt es in seinem Buch Parental Alienation und Parental Alienation Syndrome / Disorder eine Symbiose zwischen hochkarätiger Fachlichkeit und gut verständlicher Lesbarkeit. So bietet dieses Buch die Chance ganz unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen, die mit dieser, wie er es treffend bezeichnet , ernst zu nehmenden Form psychischer Kindesmisshandlung zu tun haben. Die Ergebnisse der Forschung der letzten Jahrzehnte fasst er pointiert auf die wesentlichen Aussagen zusammen und benennt somit Maßstäbe, die eine Diagnostik berücksichtigen muss und vermittelt sogleich einen Anspruch an die im Verfahren beteiligten, mehr know how zu entwickeln, Sorgfalt und Zeit aufzubringen, um letztlich zum Wohle aller Betroffenen zu handeln und behördliche Fehlinterventionen zu verhindern. Hier zeigt von Boch - Gahlau eindrucksvoll auf, dass die PAS Problematik ein gesamtgesellschaftspolitisches Thema mit u.a. auch ökonomischen Auswirkungen für die Volkswirtschaft darstellt.

Authentizität entsteht durch die Wiedergabe der Interviews mit Betroffenen, die rückwirkend ihre Befindlichkeit als Betroffene darstellen und dem Leser Bilder in den Kopf geben, wenn sie z.B. von "amputierter Emotion"," falschen Realitäten, die angenommen werden mussten" und "der Forderung sprechen, dass Kinder die Freiheit zu habenhaben, selbst zu entscheiden, wen sie lieben."

So entwickeln sich traumatisierte Kinder mit folgender Bindungsproblematik und hinterbliebene Elternteile mit Folgeschäden bis hin zur psychischen Erkrankung und Arbeitsunfähigkeit. Von Boch-Gahlau lässt keinen Zweifel daran, dass PAS als gesellschaftspolitisches Problem einzuordnen ist und sein Buch liefert eine fachlich exzellent fundierte Grundlage sich zeitnah und mit vereinten Kräften in einer Solidargemeinschaft aller Beteiligten auf den Weg zu machen, Kindern und Jugendlichen, die sich in unserer aller Obhut befinden, Unterstützung zu geben.

Ulla Bundrock-Muhs

Weitere Fachveröffentlichungen des Autors zum Thema PAS finden Sie hier.

Gesellschaft, Politik, Jugend

Jugendliche enttäuscht von Politik

Im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerk hat es eine Umfrage gegeben, die ergeben hat, dass 2 von 3 Jugendlichen ihre Interessen nicht genügend vertreten sehen, ja sogar nur 15 % den Eindruck haben, dass Politiker sich für die Meinung junger Menschen interessieren.

Auf der Anhörung in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages im Februar 2013 zum Thema "Aufnahme eigenständiger Kinderrechte ins Grundgesetz der Bundesrepublik" wurde reklamiert, dass möglicherweise die Haltung der Erwachsenen zu Kindern und Jugendlichen ein größeres Hindernis auf diesem Weg darstellen könnten.
Zeit, Aufmerksamkeit, Zuhören, Ernstnehmen sind Grundfähigkeiten, die Politiker im Umgang mit der Jugend haben müssen. Zeitnahe Umsetzung von Projekten in Zusammenarbeit mit der Politik sichert in einer schwierigen Entwicklungsphase die Erkenntnis, das Engagement sich lohnt. Offenes Ringen um die beste Möglichkeit lehrt die Demokratie im besten Sinne und kann nur vorgelebt erfahrbar gemacht werden.

Wenn ein Kind laufen lernt, hält man solange die Hand hin, bis das Kind weiß, dass es laufen kann und erst dann lässt das Kind selbst los und geht seiner Wege, im Gepäck das, was es durch die Erwachsenen gelernt hat.

So einfach ist das auch in der Jugendpolitik.

Ulla Bundrock-Muhs als geladene Expertin in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages
Hier ein paar Beispiele für Konzeptentwicklung in der Jugendarbeit.

Gesellschaft, Ruhestand, Armut, Unternehmen, Familie, Politik, Schule, Väter, Mütter, Kiga

Was will die querkopf-akadmie?
Die querkopf-akademie bietet themengebundene "frei-Räume" für visionäre Entwicklung, Kopfabenteuer und Denk-Events

Meist sind es die Bremsen in unserem Kopf, die entscheidende Schritte, Fortschritte und neue Ordnung verhindern, Bremsen, die wir aufgrund unserer Erziehung, der eigenen Kulturen, archaischer Traditionen und der Kalkulation auf Erfolg und Machbarkeit internalisiert haben.
Visionen in allen Bereichen machbar, lebbar und erlebbar machen ist die zentrale Aufgabenstellung der querkopf-akademie.

Zielsetzung:
  • Übergeordnete visionäre Perspektiventwicklung
  • Entwicklung gesellschaftlich relevanter Visionen
  • Gesellschaftpolitische Entwicklung
  • Einbindung junger Menschen in die Gesellschaft
  • Motivation und aktives Handeln auf kommunalpolitischer Ebene
  • Visionäre Unternehmensentwicklung
  • Überwindung von Dilemmata
  • Denken als eigene, grenzenlose und unabhängige Qualität erfahren
Gesellschaft, Unternehmen, Politik, Demokratische Prozesse, Jugend

Ulla Bundrock-Muhs als geladene Expertin in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages

Am 18. Oktober 2012 war Ulla Bundrock-Muhs als Expertin in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages zum Thema "Beteiligung von Kindern an demokratischen Prozessen". Hier stellen wir die Pressemitteilung des Deutschen Bundestages zur Verfügung. Hier stellen wir die Pressemitteilung des Deutschen Bundestages zur Verfügung.


Mehr Beteiligung von Kindern auf kommunaler Ebene

Kinderkommission - 18.10.2012
Berlin: (hib/ldi) Bei der Frage nach Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen gehe es auch um die Frage der Zukunft unserer Demokratie. Das ist das Ergebnis eines nichtöffentlichen Expertengesprächs der Kinderkommission am Mittwochnachmittag. Denn Demokratie müsse erlernt werden, sagte Ulla Bundrock-Muhs vom Bundesverband Anwalt des Kindes. „Diese zu leben und weiterzugeben macht Mühe und erfordert Aufmerksamkeit“, sagte die Sachverständige und forderte vor allem eine stärkere Vernetzung zwischen Schulen und Kommunen. Jugendliche könnten hier ein Rederecht bekommen und in kommunalpolitischen Entscheidungen wie Sachverständige gehört werden, schlug Bundrock-Muhs vor. „Wichtig ist aber, dass dieses Engagement eine Wirkung hat“, so die Expertin. Denn ohne entsprechenden Effekt gehe die Bereitschaft der Jugendlichen schnell wieder zurück.

Auch im Bereich Jugendhilfe müsse die Teilhabe in örtlicher Ebene verankert werden, erklärte Ursula Fritschle vom Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe. Deshalb regte sie an, Ombuds- und Beratungsstellen für Jugendliche einzurichten. Diese sollen speziell für Jugendliche sein, die von Jugendhilfe betroffen sind. „Diese Gruppe von Betroffenen steht oft in einem Ohnmachtsverhältnis zu anderen Hilfestellen.“

Dominik Bär, Deutsches Kinderhilfswerk, sieht Kinderrechte als Bürgerrechte. „Bisher werden sie eher als lästiges Anhängsel gesehen. Sie sind aber ein zentraler Wert in unserer Gesellschaft.“ Er forderte transparente und informative Beteiligungsverfahren für Heranwachsende und ein stärkeres Mitspracherecht auch in der Politik. Ulla Bundrock-Muhs machte deutlich, dass es aus ihrer Sicht bereits viele gute Gesetze gebe, aber Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auch immer eine Frage der Haltung der Erwachsenen sei.

Gesellschaft, Ruhestand, Armut, Unternehmen, Familie, Politik, Schule, Väter, Mütter

Der BLOG der querkopf akademie geht online .... und was soll das jetzt?

Immer schon hatte ich das Bedürfnis, morgens beim Zeitunglesen meinen "Senf" loszuwerden. Dieser BLOG soll ein Denk-Zettel sein - ein Platz, an dem ich mir so meine Gedanken mache - zu Politik und Wirtschaft, zu Gesellschaft und Schule, Familien, Müttern und Vätern, Armut und Reichtum und allem das mir begegnet, mich beglückt, bedrückt und bewegt - und andere Querköpfe daran teilhaben lassen kann.