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Planspiel zum Thema:
„Der optimale Kommunalhaushalt“
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Philosophischer Salon zum Thema:
Die Zeit in unserer Hand

Ein philosophisches "Denk-mal"?!

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WDR: Querkopf bei "Wir in NRW"
Ulla Bundrock-Muhs beim WDR, verschaffen Sie sich einen persönlichen Eindruck vom querkopf:
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  • VERANSTALTUNGEN

    Einladung zum Planspiel – „Der optimale Kommunalhaushalt“

    20. März 2015, Kreismuseum Zons - Kaminzimmer
    Planspiel – „Der optimale Kommunalhaushalt“ | info + anmeldung

    Philosophischer Salon

    08. Mai 2014, Meerbusch
    Pressefreiheit einmal anders - Philosophisches Zeitunglesen | info + anmeldung

    Philosophischer Salon

    23. August 2015, Meerbusch
    Die Zeit in unserer Hand | info + anmeldung

    Veranstaltung Weltfrauentag

    08. März 2013, Meerbusch
    Schmutzige Wäsche waschen! | info + anmeldung
  • STUDIEN

    Wie effektiv muss die Intervention in der Kinder- und Jugendhilfe sein, was muss sie und was darf sie kosten, um sich volkswirtschaftlich zu rechnen?

    In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Interventionsmöglichkeiten per Gericht oder Jugendamt, wenn Familien mit Kindern sich trennen und strittige Eltern zurückbleiben, wenn es zum Kontaktabbruch in der Eltern-Kind-Beziehung kommt, wenn Verfahrensbeistand oder Umgangspflegschaften eingesetzt werden müssen.

    Auswirkung struktureller Gewalt auf Kinder und Jugendliche- Auch wenns alle gut meinen.

    Massives Ansteigen der  "brenzligen Situationen" für Kinder und Jugendliche in unserem Land aufgrund schwieriger Familienverhältnisse, Trennung, Kontaktabbruch, Missbrauch und Gewalterfahrung , Mobbing-Strukturen, haben den Arbeitsanfall für Ämter, Behörden, Gerichte, Gutachter und Sozialarbeiter dramatisch ansteigen lassen.
  • SEMINARE

    Utopie - Planspiel eines optimalen Unternehmens

    Im Rahmen einer "querkopf"-Akademie, die einen visionären Freiraum schafft, haben Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eines Unternehmens die Möglichkeit Ihr eigenes Unternehmen in allen Bereichen zu optimieren.

    Zeitinvestition:   2-tägig
    Teilnehmerzahl:  max. 30 Personen

    Lehrplan der Zukunft

    Im Rahmen einer "querkopf-Akademie", die einen visionären Freiraum schafft, treffen sich Schüler und Schülerinnen, um die Inhalte ihres eigenen Lehrplans zu schreiben.

    Zeitinvestition:   2-tägig
    Teilnehmerzahl:  max. 30 Personen
  • VORTRÄGE

    Und am Ende kommen Bauer und König in dieselbe Schachtel

    Ein Vortrag über Ethik und Unternehmerschaft

    Braucht man einen Vater?
    Vom Stellenwert des Vaters nach der Trennung

    Es gibt nur eine Situation in der Gesellschaft, wo plötzlich der Verlust eines Elternteils tatsächlich als Katastrophe zur Kenntnis genommen wird. Diese Situation ist wenn plötzlich jemand stirbt.

    querköpfe in unserer Gesellschaft!
    Was ist eigentlich "quer", bzw. wann ist eigentlich etwas "quer"?

    Leider wird das Anderssein heute regelrecht abtrainiert. Angst um den Arbeitsplatz fördert den Opportunismus. Die Konsequenz ist das Querköpfe sich nicht sichtbar machen, weil Gesellschaft keine klare Position im Umgang mit Ihnen bezieht.
  • PROJEKTE

    Wie effektiv muss die Intervention in der Kinder- und Jugendhilfe sein, was muss sie und was darf sie kosten, um sich volkswirtschaftlich zu rechnen?

    In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Interventionsmöglichkeiten per Gericht oder Jugendamt, wenn Familien mit Kindern sich trennen und strittige Eltern zurückbleiben, wenn es zum Kontaktabbruch in der Eltern-Kind-Beziehung kommt, wenn Verfahrensbeistand oder Umgangspflegschaften eingesetzt werden müssen.

    Idee für „Fun Factory“ im Bacher-Gebäude

    Die Aufgabe lautete: Attraktive Freizeitangebote für Meerbuscher Jugendliche schaffen. Die mögliche Lösung soll sein: eine Kombination aus gemeinnütziger und gewerblicher Nutzung im alten Bacher-Gebäude an der Krefelder Straße in Osterath. Die Neun- und Zehntklässler der Arbeitsgemeinschaft Politik der Realschule in Osterath hatten aus diesem Grund die Fachhochschule (FH) Düsseldorf um die Erstellung eines entsprechenden Konzeptes gebeten.

Ulla Bundrock-Muhs

Expertin für Jugendangelegenheiten
& gesellschaftspolitische Entwicklung

 

- Parteilos

- Unabhängig

- International tätig - D-A-CH

 

Görgesheideweg 111

D-40670 Meerbusch

Tel: 021 59 / 911 984

Fax: 021 59 / 911 985

info@querkopf-akademie.de

 

querkopf akademie
visionäre frei räume

BLOG | Denk-Zettel

Gesellschaft, Politik, Demokratische Prozesse, Jugend, Partizipation

Projekt Demokratie lernen, leben, lieben

Der Skatepark Meerbusch ist ein Projekt, in dem die Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Vordergrund steht. In dem folgenden Video wird das Projekt vorgestellt.


Gesellschaft, Familie, Politik, Schule, Jugend, Partizipation

Vom Verlust der Glaubwürdigkeit der Erwachsenen und dem daraus resultierenden wackelnden Fundament der Demokratie

Im Rahmen des Schwerpunkts "Partizipation" der Konrad-Adenauer-Stiftung konnte ich Ende September zwei Seminarbeiträge liefern.

Die Glaubwürdigkeit der Erwachsenen, genauer gesagt, der Verlust der Glaubwürdigkeit beschäftigt mich seit Jahrzehnten. "Ein Mann, ein Wort", das "Ehrenwort", die mündliche Vereinbarung, die Orientierung durch Verlässlichkeit in der Absprache, all das hat seine Bedeutung verloren, wird hingenommen als Kavaliersdelikt, runtergespielt in der Bedeutung und überhaupt nicht gesehen im Gesamtzusammenhang unserer gesellschaftlichen Entwicklung. "Du sollst nicht lügen" heißt das 9. Gebot und ich musste nachschauen, welches es denn überhaupt war, obwohl ich ganz sicher Bibelfestigkeit nachweisen kann. 


  • Wer regt sich auf, wenn Wahlversprechen gebrochen werden? Aussagen, auf die wir unser demokratisches Wahlverhalten begründet haben!?

  • Wer ruft Lehrer zur Ordnung, wenn sie das, was sie sagen, gar nicht einhalte? Wenn sie als Erwachsene in einem Mikrokosmos unserer Gesellschaft nicht für die Einhaltung oder gar Durchsetzung der im Schulprogramm demokratisch verankerten Werte sorgen?

  • Wer regt sich auf, dass Kindern und Jugendlichen als Experten in ihrer eigenen Welt niemand in familiengerichtlichen Zusammenhängen glaubt, sondern beständig neue "Fachleute" ihre Äußerungen überprüfen?

Fragen, auf die die Antwort in unmittelbarem Bezug steht zu der Antwort, warum Engagement so permanent nachlässt. Aus meiner Sicht kann nur echte Partizipation durch An- und Einbindung unserer Jugend dazu führen, dass sie wieder Teil unserer Gesellschaft werden kann.
Gemeint ist, Teil unserer Gesellschaft nicht als Teil der erwerbstätigen Bevölkerung, die den Wohlstand unseres Landes stabilisieren soll, sondern als die nächste Generation, die den Wert einer demokratischen Gesellschaft intellektuell und emotional erfahren hat und dafür sorgt, dass dies in Zukunft Bestand hat für uns alle.

Seminar Thema Partizipation - Konrad-Adenauer-Stiftung - September 2014

Die Gesellschaft, in meinem Vortrag symbolisiert durch die Schachfiguren, die längst "das Brett" verlassen haben, verdeutlichen, wie wir auf dem Weg ins "Schachmatt" sind.

Die Gesellschaft, in meinem Vortrag symbolisiert durch die Schachfiguren, die längst \"das Brett\" verlassen haben, verdeutlichen, wie wir auf dem Weg ins \"Schachmatt\" sind.


Teilnehmer/Innen der Seminartage berichteten hoch engagiert und hochmotiviert von ihren Projekten, von ihrem Echtzeitdialog mit unser aller Jugend. Und sie berichteten von der Ausbremsung durch Strukturen, die dazu führen, dass authentische Begegnung nicht mehr stattfinden kann. Zugunsten des Erhaltens der Strukturen und unter Berücksichtigung pekuniärer Abhängigkeiten, sind die Notwendigkeit und sogar die Aufforderung zu  kleinen unwahren oder halbwahren Mogeleien an der Tagesordnung.

Kinder und Jugendliche hören immer zu, sie treten unverdorben ein für die grundlegenden archaischen Werte des Miteinander Lebens.

Würden die Erwachsenen in unserer Gesellschaft mit der gleichen Überzeugung für die Demokratie und unser wohlüberlegtes Grundgesetz eintreten wie es die Extremisten jeglicher Couleur tun, so müsste man sich keine Sorgen machen. Die Glaubwürdigkeit der Erwachsenen und ihre bewusst entschiedene Haltung sind alternativlos unverzichtbar!

Politik, Schule, Jugend, Wirtschaft

Internationale Jugendarbeit - Nach Österreich geschaut

Im Rahmen der internationalen Vernetzung von Jugendarbeit war ich im vergangenen auf einer dreitägigen Veranstaltung in Wien unterwegs. Es gab hier zahlreiche interessante Vorträge über Sozialraumanalyse und Präventionsprojekten zuhören. Besetzt war die Veranstaltung interdisziplinär mit Praktikern, Wissenschaftlern und Magistratsvertretern. Während der drei Tage sind nachhaltige Kontakte der Zusammenarbeit entstanden. FH-Prof. Mag. (FH) Dr. DSA Roland Fürst, Chefredakteur der Fachzeitschrift SIÖ - Zeitschrift für Soziale Arbeit, Bildung und Politik, bat mich, den Eröffnungartikel der ersten diesjährigen Ausgabe, einen Fachartikel über die Offene Jugendarbeit und Partizipation zu schreiben.


Interessierten Lesern steht der Fachartikel "Offene Jugenarbeit und Partizipation" von Ulla Bundrock-Muhs hier zur Verfügung.
Gesellschaft, Politik, Schule, Jugend

Wie passt unsere abgekoppelte Jugend mit der künftigen Führung Europas zusammen?

Interessiert an der künftigen Führung Europas folgte ich der Einladung zur Veranstaltung des Frankfurter Zukunftrats "Get2Gather". Mein Arbeitsschwerpunkt ist eindeutig nicht die Elite der europäischen Jugend, sondern die Integration der abgekoppelten und perspektivlosen Jugendlichen in unserer Gesellschaft. Nach meinem Empfinden wird diese "Lost Generation" von vielen aktiven gesellschaftspolitischen Entscheidungsträgern nur verwaltet, anstatt die Potentiale dieser Menschen zu entwickeln und sinnstiftend für sie selber und die Gesellschaft zu fördern. Hier ruhen Rohstoffe, die nicht genutzt, sondern "outgesourct" werden.
Mir stellt sich die Frage, wie die "elitäre" Jugend Europas, die hier wirklich gut vernetzt und gefördert wird, die andere Seite der jugendlichen Gesellschaft begegnen würden, wenn sie sie denn mal träfen.

Ich würde gern durch die Aufstellung eines "Lehrplan der Zukunft" die Erwartungen der Abgekoppelten an Schule, Bildung und Gesellschaft wahrnehmbar machen. Meine Überzeugung ist, dass ALLE Kinder und Jugendlichen lernen wollen. Denn jede Stunde, die in der Schule unterrichtet wird, muss eine Zukunftsbedeutung haben. Nur dann macht Lernen Sinn. Ich halte die Jugend für die absoluten Experten ihrer eigenen Welt. Der gesellschaftliche Nutzen, der Rohstoff der in diesen zukünftigen Erwachsenen ruht, ist ein wertvoller Schatz, den es zu erschließen gilt.
Gesellschaft, Familie, Politik, Schule, Väter, Mütter, Jugend

Rezension zum neu erschienen Buch von Wilfrid von Boch-Gahlau

Ulla Bundrock-Muhs rezensiert auf Wunsch des Autors Wilfrid von Boch-Gahlau sein neu erschienenes Buch zum Thema PAS:

"Parental Alienation und Parential Alienation Syndrome / Disorder
Eine ernst zu nehmende Form von psychischer Kindesmisshandlung
"
(VWB-Verlag 2012 - ISBN 978-3-86135-178-8 )


Wilfrid von Boch-Gahlau gelingt es in seinem Buch Parental Alienation und Parental Alienation Syndrome / Disorder eine Symbiose zwischen hochkarätiger Fachlichkeit und gut verständlicher Lesbarkeit. So bietet dieses Buch die Chance ganz unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen, die mit dieser, wie er es treffend bezeichnet , ernst zu nehmenden Form psychischer Kindesmisshandlung zu tun haben. Die Ergebnisse der Forschung der letzten Jahrzehnte fasst er pointiert auf die wesentlichen Aussagen zusammen und benennt somit Maßstäbe, die eine Diagnostik berücksichtigen muss und vermittelt sogleich einen Anspruch an die im Verfahren beteiligten, mehr know how zu entwickeln, Sorgfalt und Zeit aufzubringen, um letztlich zum Wohle aller Betroffenen zu handeln und behördliche Fehlinterventionen zu verhindern. Hier zeigt von Boch - Gahlau eindrucksvoll auf, dass die PAS Problematik ein gesamtgesellschaftspolitisches Thema mit u.a. auch ökonomischen Auswirkungen für die Volkswirtschaft darstellt.

Authentizität entsteht durch die Wiedergabe der Interviews mit Betroffenen, die rückwirkend ihre Befindlichkeit als Betroffene darstellen und dem Leser Bilder in den Kopf geben, wenn sie z.B. von "amputierter Emotion"," falschen Realitäten, die angenommen werden mussten" und "der Forderung sprechen, dass Kinder die Freiheit zu habenhaben, selbst zu entscheiden, wen sie lieben."

So entwickeln sich traumatisierte Kinder mit folgender Bindungsproblematik und hinterbliebene Elternteile mit Folgeschäden bis hin zur psychischen Erkrankung und Arbeitsunfähigkeit. Von Boch-Gahlau lässt keinen Zweifel daran, dass PAS als gesellschaftspolitisches Problem einzuordnen ist und sein Buch liefert eine fachlich exzellent fundierte Grundlage sich zeitnah und mit vereinten Kräften in einer Solidargemeinschaft aller Beteiligten auf den Weg zu machen, Kindern und Jugendlichen, die sich in unserer aller Obhut befinden, Unterstützung zu geben.

Ulla Bundrock-Muhs

Weitere Fachveröffentlichungen des Autors zum Thema PAS finden Sie hier.

Gesellschaft, Schule, Jugend

Das Abitur ist keine Reifeprüfung mehr...

so titelt die Rheinische Post am 23.März 2013 anlässlich der Abiturfeiern

und schon kann man sich wieder zurücklehnen und über Deutschland Jugend schimpfen. Plakative Bilder durchziehen die gesamte Presse. Voyaristische Fotos vom Feuerwehraufgebot und völlig vermummten Jahrgangsstufen, von Exzessen wird gesprochen.

Man kann aber alles auch ganz anders betrachten. Wenn Wilhelm von Humboldt die Reifeprüfung etablierte und sein größtes Ideal war, dass die Schüler möglichst viel Freiheit erhalten und nach ihren Neigungen lernen sollten, dann ist die Frage, was davon übrig geblieben ist. Schüler und Schülerinnen, die heute fremdbestimmt von Rankingsystemen und Pisadruck mit einem schriftlich formulierten Erwartungshorizont operationalisierbarer Leistungen ausgebildet werden, sind fernab von diesem Ideal. Kaum erkennbare Zusammenhänge der Zukunftsbedeutung der Lerninhalte verbunden mit einer Form der Identifikationslosigkeit mit der Schule entwickeln sich zu einer besonderen Bindungslosigkeit von Jugendlichen und jungen Menschen in unserem Staat. Bei der Vorbereitung eines Abi Gags geraten sie per Verbot diverser Ideen unter Generalverdacht und auch die "Harmlosen" beginnen sich zu distanzieren und zu "radikalisieren". "Hartes Durchgreifen" wird gefordert, Grenzen aufzeigen, so heißt es.
Wo sind die Pädagogen und die Schulen und das Ministerium, die neben pisatauglichen Lerneffekten, das miteinander feiern und die Bindung lehren und leben, so sind die Erwachsenen, die mit Zeit und Haltung den Jugendlichen vorleben,wie es geht. Wo wird gelehrt, wie man die humboldtsche Freiheit leben, genießen und zum Wohle der Gemeinschaft einsetzen kann? Wie ist es zu erklären, dass die gleichen Randalierer einige Wochen später im Ballkleid und Anzug auf dem Parkett stehen, dann gemeinsam mit denen, die sie vorher verteufelt haben.

Haben denn die Erwachsenen ihre Reifprüfung überhaupt bestanden?

Gesellschaft, Politik, Jugend

Jugendliche enttäuscht von Politik

Im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerk hat es eine Umfrage gegeben, die ergeben hat, dass 2 von 3 Jugendlichen ihre Interessen nicht genügend vertreten sehen, ja sogar nur 15 % den Eindruck haben, dass Politiker sich für die Meinung junger Menschen interessieren.

Auf der Anhörung in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages im Februar 2013 zum Thema "Aufnahme eigenständiger Kinderrechte ins Grundgesetz der Bundesrepublik" wurde reklamiert, dass möglicherweise die Haltung der Erwachsenen zu Kindern und Jugendlichen ein größeres Hindernis auf diesem Weg darstellen könnten.
Zeit, Aufmerksamkeit, Zuhören, Ernstnehmen sind Grundfähigkeiten, die Politiker im Umgang mit der Jugend haben müssen. Zeitnahe Umsetzung von Projekten in Zusammenarbeit mit der Politik sichert in einer schwierigen Entwicklungsphase die Erkenntnis, das Engagement sich lohnt. Offenes Ringen um die beste Möglichkeit lehrt die Demokratie im besten Sinne und kann nur vorgelebt erfahrbar gemacht werden.

Wenn ein Kind laufen lernt, hält man solange die Hand hin, bis das Kind weiß, dass es laufen kann und erst dann lässt das Kind selbst los und geht seiner Wege, im Gepäck das, was es durch die Erwachsenen gelernt hat.

So einfach ist das auch in der Jugendpolitik.

Ulla Bundrock-Muhs als geladene Expertin in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages
Hier ein paar Beispiele für Konzeptentwicklung in der Jugendarbeit.

Gesellschaft, Unternehmen, Politik, Demokratische Prozesse, Jugend

Ulla Bundrock-Muhs als geladene Expertin in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages

Am 18. Oktober 2012 war Ulla Bundrock-Muhs als Expertin in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages zum Thema "Beteiligung von Kindern an demokratischen Prozessen". Hier stellen wir die Pressemitteilung des Deutschen Bundestages zur Verfügung. Hier stellen wir die Pressemitteilung des Deutschen Bundestages zur Verfügung.


Mehr Beteiligung von Kindern auf kommunaler Ebene

Kinderkommission - 18.10.2012
Berlin: (hib/ldi) Bei der Frage nach Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen gehe es auch um die Frage der Zukunft unserer Demokratie. Das ist das Ergebnis eines nichtöffentlichen Expertengesprächs der Kinderkommission am Mittwochnachmittag. Denn Demokratie müsse erlernt werden, sagte Ulla Bundrock-Muhs vom Bundesverband Anwalt des Kindes. „Diese zu leben und weiterzugeben macht Mühe und erfordert Aufmerksamkeit“, sagte die Sachverständige und forderte vor allem eine stärkere Vernetzung zwischen Schulen und Kommunen. Jugendliche könnten hier ein Rederecht bekommen und in kommunalpolitischen Entscheidungen wie Sachverständige gehört werden, schlug Bundrock-Muhs vor. „Wichtig ist aber, dass dieses Engagement eine Wirkung hat“, so die Expertin. Denn ohne entsprechenden Effekt gehe die Bereitschaft der Jugendlichen schnell wieder zurück.

Auch im Bereich Jugendhilfe müsse die Teilhabe in örtlicher Ebene verankert werden, erklärte Ursula Fritschle vom Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe. Deshalb regte sie an, Ombuds- und Beratungsstellen für Jugendliche einzurichten. Diese sollen speziell für Jugendliche sein, die von Jugendhilfe betroffen sind. „Diese Gruppe von Betroffenen steht oft in einem Ohnmachtsverhältnis zu anderen Hilfestellen.“

Dominik Bär, Deutsches Kinderhilfswerk, sieht Kinderrechte als Bürgerrechte. „Bisher werden sie eher als lästiges Anhängsel gesehen. Sie sind aber ein zentraler Wert in unserer Gesellschaft.“ Er forderte transparente und informative Beteiligungsverfahren für Heranwachsende und ein stärkeres Mitspracherecht auch in der Politik. Ulla Bundrock-Muhs machte deutlich, dass es aus ihrer Sicht bereits viele gute Gesetze gebe, aber Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auch immer eine Frage der Haltung der Erwachsenen sei.