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Planspiel zum Thema:
„Der optimale Kommunalhaushalt“
Neuverteilung der Steuergelder Rhein-Kreis Neuss
20.03. - 21.03.2015 Kreismuseeum Zons

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Philosophischer Salon zum Thema:
Die Zeit in unserer Hand

Ein philosophisches "Denk-mal"?!

31.10.2015 Mehr erfahren
WDR: Querkopf bei "Wir in NRW"
Ulla Bundrock-Muhs beim WDR, verschaffen Sie sich einen persönlichen Eindruck vom querkopf:
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  • VERANSTALTUNGEN

    Einladung zum Planspiel – „Der optimale Kommunalhaushalt“

    20. März 2015, Kreismuseum Zons - Kaminzimmer
    Planspiel – „Der optimale Kommunalhaushalt“ | info + anmeldung

    Philosophischer Salon

    08. Mai 2014, Meerbusch
    Pressefreiheit einmal anders - Philosophisches Zeitunglesen | info + anmeldung

    Philosophischer Salon

    23. August 2015, Meerbusch
    Die Zeit in unserer Hand | info + anmeldung

    Veranstaltung Weltfrauentag

    08. März 2013, Meerbusch
    Schmutzige Wäsche waschen! | info + anmeldung
  • STUDIEN

    Wie effektiv muss die Intervention in der Kinder- und Jugendhilfe sein, was muss sie und was darf sie kosten, um sich volkswirtschaftlich zu rechnen?

    In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Interventionsmöglichkeiten per Gericht oder Jugendamt, wenn Familien mit Kindern sich trennen und strittige Eltern zurückbleiben, wenn es zum Kontaktabbruch in der Eltern-Kind-Beziehung kommt, wenn Verfahrensbeistand oder Umgangspflegschaften eingesetzt werden müssen.

    Auswirkung struktureller Gewalt auf Kinder und Jugendliche- Auch wenns alle gut meinen.

    Massives Ansteigen der  "brenzligen Situationen" für Kinder und Jugendliche in unserem Land aufgrund schwieriger Familienverhältnisse, Trennung, Kontaktabbruch, Missbrauch und Gewalterfahrung , Mobbing-Strukturen, haben den Arbeitsanfall für Ämter, Behörden, Gerichte, Gutachter und Sozialarbeiter dramatisch ansteigen lassen.
  • SEMINARE

    Utopie - Planspiel eines optimalen Unternehmens

    Im Rahmen einer "querkopf"-Akademie, die einen visionären Freiraum schafft, haben Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eines Unternehmens die Möglichkeit Ihr eigenes Unternehmen in allen Bereichen zu optimieren.

    Zeitinvestition:   2-tägig
    Teilnehmerzahl:  max. 30 Personen

    Lehrplan der Zukunft

    Im Rahmen einer "querkopf-Akademie", die einen visionären Freiraum schafft, treffen sich Schüler und Schülerinnen, um die Inhalte ihres eigenen Lehrplans zu schreiben.

    Zeitinvestition:   2-tägig
    Teilnehmerzahl:  max. 30 Personen
  • VORTRÄGE

    Und am Ende kommen Bauer und König in dieselbe Schachtel

    Ein Vortrag über Ethik und Unternehmerschaft

    Braucht man einen Vater?
    Vom Stellenwert des Vaters nach der Trennung

    Es gibt nur eine Situation in der Gesellschaft, wo plötzlich der Verlust eines Elternteils tatsächlich als Katastrophe zur Kenntnis genommen wird. Diese Situation ist wenn plötzlich jemand stirbt.

    querköpfe in unserer Gesellschaft!
    Was ist eigentlich "quer", bzw. wann ist eigentlich etwas "quer"?

    Leider wird das Anderssein heute regelrecht abtrainiert. Angst um den Arbeitsplatz fördert den Opportunismus. Die Konsequenz ist das Querköpfe sich nicht sichtbar machen, weil Gesellschaft keine klare Position im Umgang mit Ihnen bezieht.
  • PROJEKTE

    Wie effektiv muss die Intervention in der Kinder- und Jugendhilfe sein, was muss sie und was darf sie kosten, um sich volkswirtschaftlich zu rechnen?

    In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Interventionsmöglichkeiten per Gericht oder Jugendamt, wenn Familien mit Kindern sich trennen und strittige Eltern zurückbleiben, wenn es zum Kontaktabbruch in der Eltern-Kind-Beziehung kommt, wenn Verfahrensbeistand oder Umgangspflegschaften eingesetzt werden müssen.

    Idee für „Fun Factory“ im Bacher-Gebäude

    Die Aufgabe lautete: Attraktive Freizeitangebote für Meerbuscher Jugendliche schaffen. Die mögliche Lösung soll sein: eine Kombination aus gemeinnütziger und gewerblicher Nutzung im alten Bacher-Gebäude an der Krefelder Straße in Osterath. Die Neun- und Zehntklässler der Arbeitsgemeinschaft Politik der Realschule in Osterath hatten aus diesem Grund die Fachhochschule (FH) Düsseldorf um die Erstellung eines entsprechenden Konzeptes gebeten.

Ulla Bundrock-Muhs

Expertin für Jugendangelegenheiten
& gesellschaftspolitische Entwicklung

 

- Parteilos

- Unabhängig

- International tätig - D-A-CH

 

Görgesheideweg 111

D-40670 Meerbusch

Tel: 021 59 / 911 984

Fax: 021 59 / 911 985

info@querkopf-akademie.de

BLOG | Denk-Zettel

Gesellschaft, Familie, Politik, Schule, Jugend, Partizipation

Vom Verlust der Glaubwürdigkeit der Erwachsenen und dem daraus resultierenden wackelnden Fundament der Demokratie

Im Rahmen des Schwerpunkts "Partizipation" der Konrad-Adenauer-Stiftung konnte ich Ende September zwei Seminarbeiträge liefern.

Die Glaubwürdigkeit der Erwachsenen, genauer gesagt, der Verlust der Glaubwürdigkeit beschäftigt mich seit Jahrzehnten. "Ein Mann, ein Wort", das "Ehrenwort", die mündliche Vereinbarung, die Orientierung durch Verlässlichkeit in der Absprache, all das hat seine Bedeutung verloren, wird hingenommen als Kavaliersdelikt, runtergespielt in der Bedeutung und überhaupt nicht gesehen im Gesamtzusammenhang unserer gesellschaftlichen Entwicklung. "Du sollst nicht lügen" heißt das 9. Gebot und ich musste nachschauen, welches es denn überhaupt war, obwohl ich ganz sicher Bibelfestigkeit nachweisen kann. 


  • Wer regt sich auf, wenn Wahlversprechen gebrochen werden? Aussagen, auf die wir unser demokratisches Wahlverhalten begründet haben!?

  • Wer ruft Lehrer zur Ordnung, wenn sie das, was sie sagen, gar nicht einhalte? Wenn sie als Erwachsene in einem Mikrokosmos unserer Gesellschaft nicht für die Einhaltung oder gar Durchsetzung der im Schulprogramm demokratisch verankerten Werte sorgen?

  • Wer regt sich auf, dass Kindern und Jugendlichen als Experten in ihrer eigenen Welt niemand in familiengerichtlichen Zusammenhängen glaubt, sondern beständig neue "Fachleute" ihre Äußerungen überprüfen?

Fragen, auf die die Antwort in unmittelbarem Bezug steht zu der Antwort, warum Engagement so permanent nachlässt. Aus meiner Sicht kann nur echte Partizipation durch An- und Einbindung unserer Jugend dazu führen, dass sie wieder Teil unserer Gesellschaft werden kann.
Gemeint ist, Teil unserer Gesellschaft nicht als Teil der erwerbstätigen Bevölkerung, die den Wohlstand unseres Landes stabilisieren soll, sondern als die nächste Generation, die den Wert einer demokratischen Gesellschaft intellektuell und emotional erfahren hat und dafür sorgt, dass dies in Zukunft Bestand hat für uns alle.

Seminar Thema Partizipation - Konrad-Adenauer-Stiftung - September 2014

Die Gesellschaft, in meinem Vortrag symbolisiert durch die Schachfiguren, die längst "das Brett" verlassen haben, verdeutlichen, wie wir auf dem Weg ins "Schachmatt" sind.

Die Gesellschaft, in meinem Vortrag symbolisiert durch die Schachfiguren, die längst \"das Brett\" verlassen haben, verdeutlichen, wie wir auf dem Weg ins \"Schachmatt\" sind.


Teilnehmer/Innen der Seminartage berichteten hoch engagiert und hochmotiviert von ihren Projekten, von ihrem Echtzeitdialog mit unser aller Jugend. Und sie berichteten von der Ausbremsung durch Strukturen, die dazu führen, dass authentische Begegnung nicht mehr stattfinden kann. Zugunsten des Erhaltens der Strukturen und unter Berücksichtigung pekuniärer Abhängigkeiten, sind die Notwendigkeit und sogar die Aufforderung zu  kleinen unwahren oder halbwahren Mogeleien an der Tagesordnung.

Kinder und Jugendliche hören immer zu, sie treten unverdorben ein für die grundlegenden archaischen Werte des Miteinander Lebens.

Würden die Erwachsenen in unserer Gesellschaft mit der gleichen Überzeugung für die Demokratie und unser wohlüberlegtes Grundgesetz eintreten wie es die Extremisten jeglicher Couleur tun, so müsste man sich keine Sorgen machen. Die Glaubwürdigkeit der Erwachsenen und ihre bewusst entschiedene Haltung sind alternativlos unverzichtbar!

Gesellschaft

querkopf meets Tango

Warum eigentlich Tango? Wer arbeitet braucht auch mal eine kleine Auszeit!

Mit dem Tango habe ich vor vielen Jahren einmal begonnen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Jetzt hatte ich die Möglichkeit, 7 Tage in einer wunderschönen Umgebung mit Menschen, von denen sich die meisten gar nicht kannten, Tango pur zu erleben!

Warum ich dies schreibe?

Ich konnte sehr schnell feststellen, dass Tango viel mehr mit dem querkopf zu tun hat, als mir vorher bewusst war.

Tango ist ein Tanz der boomt, jeden Abend treffen sich Damen und Herren zu später Stunde, um sich auf der Tanzfläche zu begegnen. Es gibt im Tango keine festgelegten Schrittfolgen, so dass schon jeder Tanz und jede Begegnung - wie im richtigen Leben - ein einziges Mal stattfindet, und zwar genau in diesem Moment. Man sieht keine Frau im Nadelstreifen-Hosenanzug, sondern Weiblichkeit wird angezogen in einer Welt der Emanzipation, angezogen vom Part des Führenden, der das klassische männliche archaische Bild repräsentiert. Männer fordern auf, Frauen warten bis sie aufgefordert werden; steuern das Spiel mit den Blicken. Der Führende muss Präsenz zeigen, wissen, was er will, Entscheidungen treffen. In Fürsorge um die Folgende, der er Raum und Zeit gibt, in einem Rahmen das eigene Spiel zu spielen. Weißt der Führende nicht was er will, stoppt das Spiel. Lässt die Aufmerksamkeit beider füreinander nach, kann nichts entstehen. Es ist eine Begegnung ohne Worte in einer anderen Sprache, authentisch und unverstellt, es ist ein Tanz dessen Sprache man über eine lange Zeit lernen muss und dessen in Gebrauch man die eigene Veränderung lesen kann.

Der querkopf und die querkopf-akademie arbeiten mit Menschen in Situationen, wo der Tanz stockt, und es gibt vieles, was man auf den Tango des Lebens übertragen kann!

Zirkusfest in Monheim anlässlich des 20jährigen Bestehens der Zirkusschule in NRW

Alle Zirkusfamilien Deutschlands versammelten sich anlässlich des 20jährigen Bestehens der Zirkusschule in NRW. Namen wie Roncalli, Krone, Althoff und viele, viele mehr. Auch die traditionellen Familienzirkusse wie der Circus Hansa nahmen in Monheim am Zirkusfest teil.
An diesem Tag wurden die Zirkus-Idötzchen eingeschult und die Großen mit ihren Abschlusszeugnissen, die sie aus der Hand von Frau Familienministerin Löhrmann erhielten, ins Leben entlassen.

In meinem ganzen Leben habe ich niemals zuvor so viele Kinder und Jugendliche gesehen, die derart vor Lebensfreude, Standing, Präsenz, Zuversicht und Souveränität stotzten.

Diese Kinder haben Würde, eine Aufgabe, Ideale, Ziele und Zugehörigkeit. Lob und Anerkennung durch ihre Familien ist ihnen nicht fremd, denn schon als Kinder haben sie ihren Auftritt in der Manege. Sie trinken sich satt am Applaus des Publikums.

Zirkusleute unterteilen die Menschen in Reisende und Private. Die Privaten können vom Zirkus das eigentlich WAHRE LEBEN lernen. Das zeigen uns die Zirkuskinder. Vieles, das wir in späteren Jahren als Erwachsene in Coachings und Therapien nachholen müssen, um den Halt im Leben nicht zu verlieren, bekommen diese Kinder quasi in die Wiege gelegt und ins Leben gelebt.

Die Zirkuskinder haben Orientierung und Visionen. Sie sind dadurch gestärkt und geschützt vor der Gefahr, zum Spielball von extremen Gruppen zu werden. Diesen Schutz wünsche ich auch allen "privaten" Kinder für ein selbstbewußtes Leben.

Ulla Bundrock-Muhs

Kaffeeplausch mit Erwin Wagenhofer

Eine besondere Freude war es mir, im Zuge meines Wienbesuches Erwin Wagenhofer zu treffen. Sein Film "Alphabeth" hat mich sehr beeindruckt. Erwin Wagenhofer sagt: "98% aller Kinder kommen hochbegabt zur Welt.  Nach der Schule sind es nur noch 2%."

Ich habe den Austausch zu meiner Vision einen "Lehrplan der Zukunft" zu verfassen sehr genossen und hoffe auf eine baldige Fortsetzung.

P.S:

Zum Film schrieb Lena Greiner von Spiegel Online den Artikel: 

Kinofilm "Alphabet": Das Leid der Erfolgreichen

"Nach "We feed the World" konnten wir aufhören, Hühnerfleisch zu essen. Nach "Let's make Money" konnten wir aufhören, unser Geld in ausbeuterische Fonds zu stecken. Was können wir nach "Alphabet" machen? Eine konkrete Antwort gibt der Film nicht. Bewusst. Denn: Wer sich Alternativen wünscht, muss den Mut haben, unangepasst zu denken."

Dem kann ich mich nur anschließen.
Gesellschaft, Familie, Politik, Schule, Wirtschaft

Jugendarbeit macht Schule – FH-Campus Wien
Nur 20% der Kinder in Deutschland wollen die Ganztagsschule

Auf Einladung des Magistrats der Stadt Wien besuchte ich die interdisziplinäre Fachtagung „Jugendarbeit macht Schule“ in Wien. Veranstalter waren der Verein wienXtra in Kooperation mit dem Magistrat 13 der Stadt Wien.

Besonders beeindruckt haben mich die beiden Vorträge zweier deutscher Professoren „Ganztagsbildung und die Rolle der Jugendarbeit“ von Prof. Dr. Thomas Coelen und insbesondere der Vortrag „Sozialpädagogische Profilbildung der Schule als Brücke zur Jugendarbeit“ vonProf. Dr. Karl-Heinz Braun.

Prof. Dr. Karl-Heinz Braun von der Hochschule Magdeburg-Stendal beschäftigt sich mit Forschung im Sozialpädagogischen Raum in Zusammenhang mit Schule und gilt als Experte auf diesem Gebiet. In seinem Vortrag stellt er dar, dass lediglich 20 % der Kinder in Deutschland freiwillig eine Ganztagsschule besuchen würden. Im Umkehrschluss bedeutet das, wenn das Ganztagsschulmodell so wie es jetzt ist, weiter ausgebaut wird, dass 80 % aller Kinder in Deutschland in eine Einrichtung und einen Tagesablauf gesteckt würden, die sie nicht wollen. Auch bei den Eltern befürworten nach Prof. Dr. Braun nur 55 % die Ganztagsschule.

Bedeutet das, dass der größte Teil unserer Gesellschaft so nicht leben möchte?

Deutschland ist die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt. Bis 2060 wird Deutschland laut Ausblick der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) vom derzeitigen Platz 5 auf Platz 10 zurückfallen.

Die ökonomischen Bedingungen wie der Erhalt eines Lebensstandards und die Aufrechterhaltung des Wirtschaftswachstums werden über den Kindeswillen gestellt. Niedriglohnklassen ziehen nach sich, dass in Familien beide Elternteile einem Erwerb nachgehen müssen. Die Vollbeschäftigung von Eltern ist unerlässlich, um das Wirtschaftswachstum aufrecht zu erhalten oder zu steigern.

Welchen Preis sind wir bereit, für den „Tanz um das Goldene Kalb“ zu zahlen?

Ich sehe hier vor allem eine Frage: Wie kann Gesellschaft grundsätzlich anders laufen?
Es ist Zeit „visionäre Freiräume“ zu nutzen, um Bestehendes in Frage zu stellen und einen Gegenentwurf und neue Regeln, Werte und Haltung zu entwickeln.

Zirkus Hansa sagt DANKE
Alle sagten: "Das geht nicht." Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

Eigentlich fing alles am 5. Dezember 2013 an. Der querkopf sollte an diesem Tag in Hamburg an einer Tagung teilnehmen. Aufgrund der Sturmwarnung waren aber alle Zugverbindungen gesperrt! Somit ein Tag zur freien Verfügung: Mittags ging ich einkaufen. Vor dem Geschäft stand - wie schon seit Wochen - ein Clown in voller Montur in strömendem Regen und sammelte für ein Zelt, das dem Zirkus Hansa im Oktober 2013 durch den Sturm "Christian" zerstört worden war.

Schon oft bin ich am Clown vorbeigefahren, aber heute konnte ich es nicht, denn es war schon beeindruckend, dass der Clown sich bei Sturmwarnung und extremstem Regen mit seinem aufgemalten Lachen für seine Passion einsetze. An diesem Tag habe ich ihn angesprochen und nachgefragt, wie viel Geld für das Zelt noch fehle. Er wusste es nicht genau und hat mich an den Zirkusdirektor verwiesen. Also auf zum Zirkus und mal nachfragen; doch leider ohne Erfolg. Der Zirkusdirektor war nicht vor Ort. Was habe ich daraufhin gemacht, zurück zum Geschäft, vielleicht war der Clown noch da. Ja, ich hatte Erfolg und habe ihm eine Visitenkarte in die Hand gedrückt. Der Zirkus sollte sich bei mir melden.

Zu Hause angekommen, hat mich der Zirkusgedanke nicht losgelassen. In einer Stadt wie Meerbusch, wo jeder jeden kennt und man gemeinsam stark ist, geht eigentlich doch alles.

Gesagt getan, als erstes habe ich den Kontakt zur Presse gesucht und habe dann Gott lob mit drei weiteren Mitstreitern und der tatkräftigen Unterstützung aller Medien die ganz besondere Weihnachtsgeschichte für Meerbusch 2013 mitschreiben dürfen.

In der Tat konnten wir nicht nur ein neues Zelt am 23. Dezember 2013, sondern auch Sach- und Futterspenden für die Tiere überreichen. 


Was ist mir als besondere Erinnerung geblieben:


In der Vorweihnachtszeit habe ich viele Stunden im Küchenwagen bei guter Hühnersuppe sitzen dürfen; ich konnte in der Zeit das Leben der Reisenden kennenlernen. Sie leben zu 100% für ihre Passion im hier und jetzt, weil sie gar nicht wissen, was der nächste Tag bringt. Der Applaus ist ihre Gage! Ihre Freiheit und ihre Liebe zu dem was Sie tun, ist ihnen mehr wert, als Sicherheit und Besitz. Es ist ihr höchstes Gut sie selbst sein zu können und den Privaten (so heißen wir, die wir auf der Zuschauertribüne sitzen) eine gute Zeit mit Spaß und Spannung zu schenken.

Bildung hat für sie den größten Wert! Weitaus mehr geschätzt, als oftmals von denjenigen für die der Schulbesuch alltäglich und oftmals negativ belastet ist. In NRW gibt es eine mobile Zirkusschule mit 20 Zirkusmobilen, die die Kinder im Zirkus vor Ort unterrichten. Dies hat zur Folge, dass sich die meisten Zirkusse in NRW knubbeln, um in den Genuss der Bildung zu kommen, sich dadurch gegenseitig Konkurrenz machen und dafür wirtschaftliche Einbußen in Kauf nehmen. So entstand im Küchenwagen die Idee, eine Petition an die Schulministerin Frau Silvia Löhrmann im Rahmen einer besonderen Vorstellung zu übergeben, mit der Bitte, sich dafür einzusetzen, dass die Zirkusschule bundesweit eingeführt wird. Bildung ist auch hier der Garant für den Erhalt einer bestimmten Form von Kultur.

Gesagt, getan! Was im Regen begann, vollendete sich mit einem großen Zirkus-Event im Mai 2014!

Der Zirkus Hansa bedankte sich bei allen Meerbuschern. Landtagsvizepräsident Oliver Keymis übernahm die Schirmherrschaft um ein Zeichen für die Kultur zu setzen und es war mir persönlich ein großes Vergnügen und eine Ehre, die Übergabe der Petition durch den Zirkusdirektor Neigert an Frau Ministerin Löhrmann in der Manage moderieren zu dürfen.


Politik, Schule, Jugend, Wirtschaft

Internationale Jugendarbeit - Nach Österreich geschaut

Im Rahmen der internationalen Vernetzung von Jugendarbeit war ich im vergangenen auf einer dreitägigen Veranstaltung in Wien unterwegs. Es gab hier zahlreiche interessante Vorträge über Sozialraumanalyse und Präventionsprojekten zuhören. Besetzt war die Veranstaltung interdisziplinär mit Praktikern, Wissenschaftlern und Magistratsvertretern. Während der drei Tage sind nachhaltige Kontakte der Zusammenarbeit entstanden. FH-Prof. Mag. (FH) Dr. DSA Roland Fürst, Chefredakteur der Fachzeitschrift SIÖ - Zeitschrift für Soziale Arbeit, Bildung und Politik, bat mich, den Eröffnungartikel der ersten diesjährigen Ausgabe, einen Fachartikel über die Offene Jugendarbeit und Partizipation zu schreiben.


Interessierten Lesern steht der Fachartikel "Offene Jugenarbeit und Partizipation" von Ulla Bundrock-Muhs hier zur Verfügung.

Der querkopf als Mitglied verschiedener Arbeitskreise des Frankfurter Zukunftrates

Ich habe mich sehr gefreut und fühle mich geehrt, dass ich als Mitglied der Arbeitskreise "Politik und Wirtschaft" und "Bilung und Erziehung" des FRANKFURTER ZUKUNFTSRATES aufgenommen wurde. Ich nehme diese Möglichkeit nur zu gerne wahr, aktiv mit Beiträgen an der Zukunftsgestaltung im Rahmen der "Future Think Tank" mitzuwirken.
Unternehmen, Politik, Demokratische Prozesse, Wirtschaft

Kann der Staatshaushalt nicht ganz anders verteilt werden?

Warum denkt eigentlich niemand darüber nach, ob und wie ein Kommunalhaushalt oder sogar der gesamte Staatshaushalt anders verteilt werden kann? Kann man nicht? Kann man doch!
Als ich selber noch als Pädagogin in der Schule tätig war, wollte ich für meine Theatergruppe Scheinwerfer kaufen. Ich hatte fantastische gebrauchte Scheinwerfer für nur 600.- € ausfindig gemacht. Im Schuletat gab es einen Topf für Anschaffungen von unter 800.- € und einen weiteren für über 800.- €. Das kuriose an der Situation war, dass ich letztlich gezwungen war, Scheinwerfer für 3.000.- € zu kaufen. Denn der Topf "unter 800.-€" war bereits leer.
Dieses Beispiel mag wie eine Ausnahme klingen. Im Kommunalhaushalt sieht es aber tatsächlich genau so aus. Würde man die zur Verfügung stehenden Gelder dann wenn man sie benötigt und in der Höhe die man braucht, nutzen können könnte man unglaublichen Mehrwert aus den Mitteln schöpfen.
Wer verteilt das Geld eigentlich und warum darf man dabei nicht denken? Oder besser gesagt: Warum darf man denn das nicht zu einem entsprechenden Zeitpunkt nur bedenken?
Und wer oder was verhindert das eigentlich?

Weil mich diese Dinge schon immer aufgeregt haben, habe ich ein Wirtschafts-Planspiel zu diesem Thema entwickelt. Das möchte ich gern mit Menschen, die bereit sind, einmal anders zu denken, spielen.
Hier stecken jede Menge Ressourcen, die viel in Wirtschaft und Politik bewegen könnten. Denn jede Zielgruppe, ob Unternehmer, Jugendliche, Denkmalschützer, Visionäre, altgediente Politiker (die spätestens heute wissen, wie es geht) oder Zahlenkünstler würden die Gelder völlig unterschiedlich verteilen und Gesellschaft und unsere gesamte Welt damit unterschiedlich beeinflussen.
Gesellschaft, Politik, Schule, Jugend

Wie passt unsere abgekoppelte Jugend mit der künftigen Führung Europas zusammen?

Interessiert an der künftigen Führung Europas folgte ich der Einladung zur Veranstaltung des Frankfurter Zukunftrats "Get2Gather". Mein Arbeitsschwerpunkt ist eindeutig nicht die Elite der europäischen Jugend, sondern die Integration der abgekoppelten und perspektivlosen Jugendlichen in unserer Gesellschaft. Nach meinem Empfinden wird diese "Lost Generation" von vielen aktiven gesellschaftspolitischen Entscheidungsträgern nur verwaltet, anstatt die Potentiale dieser Menschen zu entwickeln und sinnstiftend für sie selber und die Gesellschaft zu fördern. Hier ruhen Rohstoffe, die nicht genutzt, sondern "outgesourct" werden.
Mir stellt sich die Frage, wie die "elitäre" Jugend Europas, die hier wirklich gut vernetzt und gefördert wird, die andere Seite der jugendlichen Gesellschaft begegnen würden, wenn sie sie denn mal träfen.

Ich würde gern durch die Aufstellung eines "Lehrplan der Zukunft" die Erwartungen der Abgekoppelten an Schule, Bildung und Gesellschaft wahrnehmbar machen. Meine Überzeugung ist, dass ALLE Kinder und Jugendlichen lernen wollen. Denn jede Stunde, die in der Schule unterrichtet wird, muss eine Zukunftsbedeutung haben. Nur dann macht Lernen Sinn. Ich halte die Jugend für die absoluten Experten ihrer eigenen Welt. Der gesellschaftliche Nutzen, der Rohstoff der in diesen zukünftigen Erwachsenen ruht, ist ein wertvoller Schatz, den es zu erschließen gilt.
Gesellschaft, Politik, Wirtschaft

Zu Gast beim Frankfurter Zunkuftsrat

Neugierig und gespannt folgte ich, der für mich völlig überraschenden Einladung des Frankfurter Zukunftrats, zum Kuratoriumsempfang auf die Mainau. Gastgeber war Björn Graf Bernadotte.
Ich traf dort Menschen, die mir in meinem alltäglichen beruflichen Umfeld  nicht begegnet wären. Menschen aus Wirtschaft, Philosophie, Wissenschaft, Politik und den Medien. Besonderen Input fand ich in einer hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema "Konsum und Macht". Besonders der philosophische Ansatz durch den jüngsten Philosophieprofessor Prof. Dr. Markus Gabriel, bestärkt mich in meinem Hinterfragen und Auf-den-Prüfstand-stellen.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit des Austausches und für mich des Netzwerkens. Ich bin überzeugt, dass sich hier neue Wege eröffnen, die mich mit der querkopf-akademie auch in internationale Gewässer führen.
Gesellschaft, Unternehmen, Politik, Schule, Inklusion

Wer inkludiert wen, warum und wie lange?
Und was macht dabei die Wirtschaft?

Inklusion ist vom Ansatz durchaus ein erstrebenswerter Gedanke und die Tatsache, dass es überhaupt dieser Begrifflichkeit bedarf, zeigt schon, wie sehr wir von einem selbstverständlichen Nebeneinander entfernt sind. Deutschland ratifiziert 2009 die UN Behindertenrechtskonvention und verpflichtet sich damit u.a. zum Umbau eines Schulsystems, das allen die Teilhabe an Bildung gleichermaßen zukommen lässt.

Ungeachtet dessen sei aber einmal die Frage erlaubt, warum sich Deutschland dazu entschieden hatte, Förderschulen für ganz unterschiedliche Bereiche einzurichten?

Ganz sicher nicht, um auszugrenzen, sondern ganz sicher um bestmöglichst zu fördern, damit eine Inklusion in die Gesellschaft stattfinden kann. Denn was bedeutet Inklusion heute: Förderschüler-und schülerinnen werden in Regelschulen übergehen, das heißt sie werden inkludiert, Förderschulen werden geschlossen, sind von außen von der Gesellschaft nicht mehr identifizierbar. Was ist mit den Schülern und Schülerinnen, die an einer Regelschule nicht zurechtkommen, die den dort ausgewiesenen Status durch Binnendifferenzierungen nicht aushalten, die den Umgang der Klasse mit ihrem Sonderstatus nicht haben wollen, die auf Lehrer und Lehrerinnen treffen, die im Umgang mit dieser "Schülerklientel" "Anpassungsschwierigkeiten" haben, die mit 800 Schüler und Schülerinnen auf dem Pausenhof mehr Probleme haben als mit 100, und was wird aus diesen Schülern und Schülerinnen, wenn sie aus der Schule kommen. Emotionale und soziale Kompetenz zu entwickeln ist ebenso wie die Überwindung von Lernschwierigkeiten und Entfaltung von Persönlichkeit unter besonderen Bedingungen in überschaubareren und spezifisch durchstrukturierten Rahmenbedingungen möglich.

Ist unsere Gesellschaft inklusionsfähig? Es gilt nicht nur die zu inkludieren die eine körperliche Beeinträchtigung erlitten haben, sondern eben auch jene, die mit dem Lernen insgesamt kämpfen oder im emotionalen und sozialen Bereich besonderer Förderung bedürfen.

Wird die Gesellschaft diese jungen Menschen ins Arbeitsleben und das gesellschaftliche Leben aufnehmen oder werden sie aus einer Illusion erwachen und einen harten Aufprall erleben.

Die Bemühung der NRW-Landesregierung die Inklusion in Etappen einer beharrlichen Bergwanderung- so lautet der Vergleich der Ministerin- einzuteilen, ist ein begrüßenswerter Ansatz, dennoch sollte sich auch die Wirtschaft auf den Weg machen, Etappen der Inklusion in ihren Business-Plan unter dem Stichwort "Gesellschaftspolitische Gesamtverantwortung" aufzunehmen.

Gesellschaft, Familie, Politik, Schule, Väter, Mütter, Jugend

Rezension zum neu erschienen Buch von Wilfrid von Boch-Gahlau

Ulla Bundrock-Muhs rezensiert auf Wunsch des Autors Wilfrid von Boch-Gahlau sein neu erschienenes Buch zum Thema PAS:

"Parental Alienation und Parential Alienation Syndrome / Disorder
Eine ernst zu nehmende Form von psychischer Kindesmisshandlung
"
(VWB-Verlag 2012 - ISBN 978-3-86135-178-8 )


Wilfrid von Boch-Gahlau gelingt es in seinem Buch Parental Alienation und Parental Alienation Syndrome / Disorder eine Symbiose zwischen hochkarätiger Fachlichkeit und gut verständlicher Lesbarkeit. So bietet dieses Buch die Chance ganz unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen, die mit dieser, wie er es treffend bezeichnet , ernst zu nehmenden Form psychischer Kindesmisshandlung zu tun haben. Die Ergebnisse der Forschung der letzten Jahrzehnte fasst er pointiert auf die wesentlichen Aussagen zusammen und benennt somit Maßstäbe, die eine Diagnostik berücksichtigen muss und vermittelt sogleich einen Anspruch an die im Verfahren beteiligten, mehr know how zu entwickeln, Sorgfalt und Zeit aufzubringen, um letztlich zum Wohle aller Betroffenen zu handeln und behördliche Fehlinterventionen zu verhindern. Hier zeigt von Boch - Gahlau eindrucksvoll auf, dass die PAS Problematik ein gesamtgesellschaftspolitisches Thema mit u.a. auch ökonomischen Auswirkungen für die Volkswirtschaft darstellt.

Authentizität entsteht durch die Wiedergabe der Interviews mit Betroffenen, die rückwirkend ihre Befindlichkeit als Betroffene darstellen und dem Leser Bilder in den Kopf geben, wenn sie z.B. von "amputierter Emotion"," falschen Realitäten, die angenommen werden mussten" und "der Forderung sprechen, dass Kinder die Freiheit zu habenhaben, selbst zu entscheiden, wen sie lieben."

So entwickeln sich traumatisierte Kinder mit folgender Bindungsproblematik und hinterbliebene Elternteile mit Folgeschäden bis hin zur psychischen Erkrankung und Arbeitsunfähigkeit. Von Boch-Gahlau lässt keinen Zweifel daran, dass PAS als gesellschaftspolitisches Problem einzuordnen ist und sein Buch liefert eine fachlich exzellent fundierte Grundlage sich zeitnah und mit vereinten Kräften in einer Solidargemeinschaft aller Beteiligten auf den Weg zu machen, Kindern und Jugendlichen, die sich in unserer aller Obhut befinden, Unterstützung zu geben.

Ulla Bundrock-Muhs

Weitere Fachveröffentlichungen des Autors zum Thema PAS finden Sie hier.

Gesellschaft, Schule, Jugend

Das Abitur ist keine Reifeprüfung mehr...

so titelt die Rheinische Post am 23.März 2013 anlässlich der Abiturfeiern

und schon kann man sich wieder zurücklehnen und über Deutschland Jugend schimpfen. Plakative Bilder durchziehen die gesamte Presse. Voyaristische Fotos vom Feuerwehraufgebot und völlig vermummten Jahrgangsstufen, von Exzessen wird gesprochen.

Man kann aber alles auch ganz anders betrachten. Wenn Wilhelm von Humboldt die Reifeprüfung etablierte und sein größtes Ideal war, dass die Schüler möglichst viel Freiheit erhalten und nach ihren Neigungen lernen sollten, dann ist die Frage, was davon übrig geblieben ist. Schüler und Schülerinnen, die heute fremdbestimmt von Rankingsystemen und Pisadruck mit einem schriftlich formulierten Erwartungshorizont operationalisierbarer Leistungen ausgebildet werden, sind fernab von diesem Ideal. Kaum erkennbare Zusammenhänge der Zukunftsbedeutung der Lerninhalte verbunden mit einer Form der Identifikationslosigkeit mit der Schule entwickeln sich zu einer besonderen Bindungslosigkeit von Jugendlichen und jungen Menschen in unserem Staat. Bei der Vorbereitung eines Abi Gags geraten sie per Verbot diverser Ideen unter Generalverdacht und auch die "Harmlosen" beginnen sich zu distanzieren und zu "radikalisieren". "Hartes Durchgreifen" wird gefordert, Grenzen aufzeigen, so heißt es.
Wo sind die Pädagogen und die Schulen und das Ministerium, die neben pisatauglichen Lerneffekten, das miteinander feiern und die Bindung lehren und leben, so sind die Erwachsenen, die mit Zeit und Haltung den Jugendlichen vorleben,wie es geht. Wo wird gelehrt, wie man die humboldtsche Freiheit leben, genießen und zum Wohle der Gemeinschaft einsetzen kann? Wie ist es zu erklären, dass die gleichen Randalierer einige Wochen später im Ballkleid und Anzug auf dem Parkett stehen, dann gemeinsam mit denen, die sie vorher verteufelt haben.

Haben denn die Erwachsenen ihre Reifprüfung überhaupt bestanden?

Gesellschaft, Politik, Jugend

Jugendliche enttäuscht von Politik

Im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerk hat es eine Umfrage gegeben, die ergeben hat, dass 2 von 3 Jugendlichen ihre Interessen nicht genügend vertreten sehen, ja sogar nur 15 % den Eindruck haben, dass Politiker sich für die Meinung junger Menschen interessieren.

Auf der Anhörung in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages im Februar 2013 zum Thema "Aufnahme eigenständiger Kinderrechte ins Grundgesetz der Bundesrepublik" wurde reklamiert, dass möglicherweise die Haltung der Erwachsenen zu Kindern und Jugendlichen ein größeres Hindernis auf diesem Weg darstellen könnten.
Zeit, Aufmerksamkeit, Zuhören, Ernstnehmen sind Grundfähigkeiten, die Politiker im Umgang mit der Jugend haben müssen. Zeitnahe Umsetzung von Projekten in Zusammenarbeit mit der Politik sichert in einer schwierigen Entwicklungsphase die Erkenntnis, das Engagement sich lohnt. Offenes Ringen um die beste Möglichkeit lehrt die Demokratie im besten Sinne und kann nur vorgelebt erfahrbar gemacht werden.

Wenn ein Kind laufen lernt, hält man solange die Hand hin, bis das Kind weiß, dass es laufen kann und erst dann lässt das Kind selbst los und geht seiner Wege, im Gepäck das, was es durch die Erwachsenen gelernt hat.

So einfach ist das auch in der Jugendpolitik.

Ulla Bundrock-Muhs als geladene Expertin in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages
Hier ein paar Beispiele für Konzeptentwicklung in der Jugendarbeit.

Gesellschaft, Familie

Schmutzige Wäsche waschen - was ist nur aus uns Frauen geworden?!

Der argentinische Tango, der aktuell ungeheuer boomt und eine archaische Art der Begegnung von Mann und Frau darstellt, ist für viele selbständige Frauen Reiz und Herausforderung gleichermaßen. Er versinnbildlicht eine andere Form und Qualität der Begegnung der Geschlechter in einer Zeit der "Gleichmachung" durch Emanzipation.

Anlässlich des Weltfrauentags am 08. März bietet die querkopf-akademie ab 18.30 Uhr Frauen, aber auch gerne Männern, Gelegenheit zum schmutzige Wäsche waschen. In angenehmer Atmosphäre erwarten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen interessante Gesprächspartner.

Imbiss und Getränke sind im Preis von 15.- € enthalten.
Bitte melden Sie sich hier bis zum 06.03.2013 an.

Gesellschaft, Ruhestand, Armut, Unternehmen, Familie, Politik, Schule, Väter, Mütter, Kiga

Was will die querkopf-akadmie?
Die querkopf-akademie bietet themengebundene "frei-Räume" für visionäre Entwicklung, Kopfabenteuer und Denk-Events

Meist sind es die Bremsen in unserem Kopf, die entscheidende Schritte, Fortschritte und neue Ordnung verhindern, Bremsen, die wir aufgrund unserer Erziehung, der eigenen Kulturen, archaischer Traditionen und der Kalkulation auf Erfolg und Machbarkeit internalisiert haben.
Visionen in allen Bereichen machbar, lebbar und erlebbar machen ist die zentrale Aufgabenstellung der querkopf-akademie.

Zielsetzung:
  • Übergeordnete visionäre Perspektiventwicklung
  • Entwicklung gesellschaftlich relevanter Visionen
  • Gesellschaftpolitische Entwicklung
  • Einbindung junger Menschen in die Gesellschaft
  • Motivation und aktives Handeln auf kommunalpolitischer Ebene
  • Visionäre Unternehmensentwicklung
  • Überwindung von Dilemmata
  • Denken als eigene, grenzenlose und unabhängige Qualität erfahren
Gesellschaft, Unternehmen, Politik, Demokratische Prozesse, Jugend

Ulla Bundrock-Muhs als geladene Expertin in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages

Am 18. Oktober 2012 war Ulla Bundrock-Muhs als Expertin in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages zum Thema "Beteiligung von Kindern an demokratischen Prozessen". Hier stellen wir die Pressemitteilung des Deutschen Bundestages zur Verfügung. Hier stellen wir die Pressemitteilung des Deutschen Bundestages zur Verfügung.


Mehr Beteiligung von Kindern auf kommunaler Ebene

Kinderkommission - 18.10.2012
Berlin: (hib/ldi) Bei der Frage nach Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen gehe es auch um die Frage der Zukunft unserer Demokratie. Das ist das Ergebnis eines nichtöffentlichen Expertengesprächs der Kinderkommission am Mittwochnachmittag. Denn Demokratie müsse erlernt werden, sagte Ulla Bundrock-Muhs vom Bundesverband Anwalt des Kindes. „Diese zu leben und weiterzugeben macht Mühe und erfordert Aufmerksamkeit“, sagte die Sachverständige und forderte vor allem eine stärkere Vernetzung zwischen Schulen und Kommunen. Jugendliche könnten hier ein Rederecht bekommen und in kommunalpolitischen Entscheidungen wie Sachverständige gehört werden, schlug Bundrock-Muhs vor. „Wichtig ist aber, dass dieses Engagement eine Wirkung hat“, so die Expertin. Denn ohne entsprechenden Effekt gehe die Bereitschaft der Jugendlichen schnell wieder zurück.

Auch im Bereich Jugendhilfe müsse die Teilhabe in örtlicher Ebene verankert werden, erklärte Ursula Fritschle vom Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe. Deshalb regte sie an, Ombuds- und Beratungsstellen für Jugendliche einzurichten. Diese sollen speziell für Jugendliche sein, die von Jugendhilfe betroffen sind. „Diese Gruppe von Betroffenen steht oft in einem Ohnmachtsverhältnis zu anderen Hilfestellen.“

Dominik Bär, Deutsches Kinderhilfswerk, sieht Kinderrechte als Bürgerrechte. „Bisher werden sie eher als lästiges Anhängsel gesehen. Sie sind aber ein zentraler Wert in unserer Gesellschaft.“ Er forderte transparente und informative Beteiligungsverfahren für Heranwachsende und ein stärkeres Mitspracherecht auch in der Politik. Ulla Bundrock-Muhs machte deutlich, dass es aus ihrer Sicht bereits viele gute Gesetze gebe, aber Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auch immer eine Frage der Haltung der Erwachsenen sei.

Gesellschaft, Ruhestand, Armut, Unternehmen, Familie, Politik, Schule, Väter, Mütter

Der BLOG der querkopf akademie geht online .... und was soll das jetzt?

Immer schon hatte ich das Bedürfnis, morgens beim Zeitunglesen meinen "Senf" loszuwerden. Dieser BLOG soll ein Denk-Zettel sein - ein Platz, an dem ich mir so meine Gedanken mache - zu Politik und Wirtschaft, zu Gesellschaft und Schule, Familien, Müttern und Vätern, Armut und Reichtum und allem das mir begegnet, mich beglückt, bedrückt und bewegt - und andere Querköpfe daran teilhaben lassen kann.
Gesellschaft

Gründung der querkopf-akademie

Für mich, Ulla Bundrock-Muhs, ist Querkopf kein Schimpfwort, ganz im Gegenteil. Querköpfe haben für mich Ressourcen, die Dinge "gegen den Strich" zu betrachten. Sie haben die Fähigkeit ausgetretene Wege zu verlassen und Neue aufzuzeigen. Querköpfe gehen weiter als Querdenker und ecken deswegen auch schon mal an. Sie werden manchmal sogar ausgegrenzt, als unbequem und nicht teamfähig abgestempelt.

Die querkopf-akademie bietet den Raum und die Zeit für Menschen die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen wollen. Hier biete ich den Rahmen und die Unterstützung um neue Ideen zu entwickeln, und umzusetzen. Sie unterstützt Menschen aus allen gesellschaftlichen Positionen, Unternehmer, Politik, Universitäten, Erwachsene und Nichterwachsene mit den Zielen für ein eigenverantwortliches, sinnvolles, zufriedenstellendes und glückliches Leben einzustehen.